Christoph Schlingensief

Frohe Weihnachtsbotschaft

In seinem Weihnachtsbrief an das Goethe-Institut verkündete der an Lungenkrebs erkrankte Christoph Schlingesief die gute Nachricht: Die Metastasen in seinem verbliebenen Lungenflügel sind verschwunden

Christoph Schlingensief

Christoph Schlingensief

Der Regisseur Christoph Schlingensief hat allen Grund zur Freude: In seinem am Montag (21. Dezember) vom Goethe-Institut veröffentlichten Weihnachtsbrief teilte der 49-Jährige mit, dass die Metastasen in seinem rechten Lungenflügel verschwunden sind.

Schicksalsschläge

Hart getroffen

7. September 2009: Schlimme Zeiten für Reinhard Mey. Der Sohn des Liedermachers liegt seit sechs Monaten im Wachkoma
9. Mai 2014: Erneut muss sich Hugh Jackman wegen einer Hautkrebserkrankung behalndeln lassen. Den ersten verdächtigen Hautfleck entdeckte Jackmans Frau Deborra-Lee Furness Ende 2013, woraufhin Hugh das potentiell gefährliche Gewächs sofort entfernen ließ.
5. Mai 2014: Julia Roberts auf einer Trauerfeier für ihre Halbschwester Nancy Motes. Sie war am 9. Februar an einer Überdosis gestorben. "Es ist einfach Herzeleid", sagte die Schasupielerin später dem Magazin "WSJ".
19. Dezember 2013: Jane Birkin hat den wohl schwersten Gang vor sich. Sie muss ihre Tochter Kate Barry zu Grabe tragen. Die Fotografin starb am 11. Dezember nach einem Sturz aus dem Fenster ihres Pariser Appartements. Sie wurde 46 Jahre alt. Die Todesursache ist nicht vollständig geklärt. Die Polizei schließt Suizid nicht aus.

65

Sein Brief befasste sich inhaltlich insbesondere mit dem Bau eines Festspielhauses in Burkina Faso, den Christoph Schlingensief mit Hilfe des Goethe-Instituts im kommenden Jahr realisieren will.

Doch auch über seinen Gesundheitszustand konnte der Künstler, dem aufgrund seiner Krebserkrankung bereits der linke Lungenflügel entfernt werden musste, Positives berichten.

"Die Weihnachtszeit ist für mich in diesem Jahr wirklich eine fröhliche Zeit, zumal auch meine Medikamente zur Zeit prächtig wirken und die Metastasen im verbliebenen rechten Lungenflügel zum Verschwinden gebracht haben," schreibt der Regisseur.

Im Spätsommer dieses hatte Christoph Schlingensief erfahren, dass der Krebs in seinen rechten Lungenflügel vorgedrungen war - ein Rückschritt, mit dem er nicht gerechnet hatte; umso stärkeren Auftrieb dürfte ihm die deutliche Verbesserung seines Gesundheitszustandes nun für das kommende Jahr und sein Afrika-Projekt geben.

ckö

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