Christina Applegate
© Getty Images Christina Applegate

Christina Applegate Zusammenbruch nach Brustkrebs-OP

Erstmals hat Christina Applegate über die Zeit nach ihrer Brustkrebs-OP vor vier Jahren gesprochen. Die Schauspielerin vermisst ihren echten Busen noch heute manchmal

Christina Applegate hat es geschafft, aus der größten Krise ihres Lebens gestärkt hervorzugehen. Doch das war nicht leicht, wie die Schauspielerin nun erstmals erzählt. 2008 wurde bei der damals 36-Jährigen Brustkrebs festgestellt, Applegate musste sich einer Operation unterziehen und verlor beide Brüste. Danach habe sie einen "totalen emotionalen Zusammenbruch" erlitten, wie "huffingtonpost.com" aus der November-Ausgabe des Magazins "More" zitiert.

"Es war gut, dass wir die Information rausgaben aber weil ich dauernd über die Fakten der Krankheit sprach, konnte ich mich gar nicht um mich selbst kümmern. Als alles dann ruhiger wurde, bin ich zusammengebrochen", erzählt Applegate über die schwierige Zeit nach der OP. "Ich vermisse meine 'herrlichen Brüste' manchmal", gibt Applegate zu und zitiert damit scherzhaft einen Satz aus einem ihrer Filme.

Einer, der ihr in dieser Krise beistand, war damals ihr guter Freund Martyn LeNoble, mit dem sie nun verlobt ist. "Wir mochten uns schon immer sehr, als wir befreundet waren. Und dann kam er und hat mich unter seine Fittiche genommen. Das war es dann - er war für mich bestimmt", sagt Applegate. Mittlerweile haben die beiden sogar die gemeinsame Tochter Sadie, die im Januar 2011 zur Welt kam.

Für die Zukunft wünscht sich der ehemalige "Eine schrecklich nette Familie"-Star noch mehr Nachwuchs - auch, wenn dieser Wunsch vielleicht unerreichbar bleibt. "Wegen einiger Sachen die während meiner Schwangerschaft passiert sind, weiß ich nicht, ob ich (Kinder bekommen, Anm. d. Redaktion) kann. Ich hoffe es. Wir werden es sehen", berichtet sie.

Momentan konzentriert sich Christina Applegate wieder auf ihre Karriere: Gerade läuft in den USA die zweite Staffel ihrer neuen Sitcom "Up All Night".

sst