Christian Slater: Michael Hawkins, Christian Slater
© Getty Images Michael Hawkins, Christian Slater

Christian Slater Sein Vater verklagt ihn wegen übler Nachrede

Christian Slaters Vater Michael Hawkins will 20 Millionen Dollar von seinem Sohn. Angeblich habe der Hollywoodstar seine Karriere zerstört

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Christian Slaters Vater war Schauspieler. Doch sein Sohn hat nun angeblich die Karriere von Michael Hawkins zerstört. Wie "TMZ" berichtet, verklagt der 80-Jährige den Hollywoodstar auf 20 Millionen Dollar Entschädigung.

Interview schadete dem Vater

Hawkins - der eigentlich Thomas Knight Slater heißt - habe laut Dokumenten, die dem Klatschportal vorliegen, Klage wegen übler Nachrede eingereicht. Demnach sollen Interviews, die Christian Slater im vergangenen Jahr gegeben hatte, der Reputation seines Vaters geschadet haben. Unter anderem im Gespräch mit dem Magazin "Interview" bezeichnete der 46-Jährige Hawkins als "manisch-depressiven Schizophrenen".

Für Michael Hawkins ist das jedoch eine klare Lüge. Sein Sohn habe keine "medizinische Berechtigung oder die Fähigkeit, eine manisch-depressive Schizophrenie zu diagnostizieren", heißt es.

Hollywoods schwarze Liste

Aufgrund von Slaters Interviewaussagen stehe Hawkins nach eigenen Angaben in Hollywood auf einer "schwarzen Liste". Er bekomme keine Rollen mehr.

Der Schauspieler war in den Siebzigerjahren durch Serien wie "Jung und Leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt" und "Ryan's Hope" bekannt geworden. Er hatte außerdem kleiner Auftritte in Filmen wie "Amityville Horror" und "Meine liebe Rabenmutter".

Schwieriges Verhältnis

Das Verhältnis zwischen Christian Slater und Michael Hawkins galt lange Zeit als schwierig. Zehn Jahre sollen Vater und Sohn keinen Kontakt gehabt haben. Das schien sich 2015 jedoch zu ändern. "In den letzten Monaten ist mein Vater auf mich zugekommen und wollte den Streit beilegen und wieder eine Verbindung herstellen", sagte Christian Slater damals. "Nach einer turbulenten Beziehung ist es uns endlich möglich, eine bessere Brücke zwischen uns beiden zu bauen."

Offenbar reißt der Vater diese Brücke nun wieder ein.