Chris Brown
© Getty Images Chris Brown

Chris Brown Schuldbekenntnis

Nach der schweren Prügelattacke auf seine Freundin Rihanna hat sich Chris Brown nach monatelangem Leugnen nun doch schuldig bekannt

Mit großer Spannung war am Montag (22. Juni) die zweite Anhörung von Chris Brown in Los Angeles erwartet worden, bei der auch Rihanna aussagen sollte. Doch dann ging alles sehr schnell: Kurz bevor die Sängerin befragt werden konnte, gab Chris zu, seine Freundin vor der diesjährigen "Grammy"-Verleihung tätlich angegriffen zu haben.

Hintergrund der schnellen Einigung ist ein Deal zwischen den Anwälten. Mark Geragos, Vertreter von Chris Brown, sagte, es gebe eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft, die ein Strafmaß von fünf Jahren Haft auf Bewährung und sechs Monaten gemeinnütziger Arbeit vorsieht. Zudem muss der Sänger ein zweiwöchiges Training gegen häusliche Gewalt absolvieren und darf sich Rihanna nicht mehr als bis auf 46 Meter nähern. Sollten sich die beiden bei einer Show begegnen, darf er sich ihr bis auf neun Meter nähern, aber nicht mit ihr sprechen.

Chris' Schuldbekenntnis kam überraschend, denn bei der ersten Anhörung vor einigen Wochen, hatte er noch erklärt, er sei unschuldig. Doch sein Anwalt sieht in ihm einen verantwortungsvollen Mann: "Solange ich ihn verteten habe, wollte er immer Veantwortung übernehmen. Er ist ein Kind, der noch nie zuvor in Schwierigkeiten war. Er will die Botschaft übermitteln, dass häusliche Gewalt nicht akzeptabel ist."

Auf das endgülige Urteil müssen Chris Brown und Rihanna aber noch warten, es wird voraussichtlich am 5. August verkündet.

rbr