Chris Brown + Rihanna Plädiert auf nicht schuldig

R'n'B-Sänger Chris Brown musste sich gestern (6. April) vor Gericht wegen der Vorwürfe verantworten, er habe im Februar diesen Jahres seine Freundin Rihanna angegriffen und verletzt. Chris plädiert auf "nicht schuldig"

Seine Stimme war leise, dennoch verstanden alle Anwesenden, was Chris Brown sagte: "Nicht schuldig" lautete seine Antwort auf die Fragen, ob er seine Freundin Rihanna tätlich angegriffen und sie bedroht habe. Überraschend, denn dass die Sängerin verprügelt wurde, steht außer Frage und es bestand bislang kein Zweifel darüber, wer ihr ihre Verletzungen zugefügt hat.

Rihannas Vater Ronald Fenty ist wütend über Chris' Verhalten, wie er dem "Us"-Magazin erklärt: "Hat also jemand anderes Rihanna das angetan? Ich möchte Gerechtigkeit sehen. Ich möchte nicht seiner Karriere schaden, die hat schon gelitten. Er ist ein talentierter Junge, aber jeder muss bezahlen. Wenn du ein Verbrechen begehst, ist das so. Ich will ihn nicht für lange Zeit eingesperrt sehen, ich möchte nur, dass er es zugibt und sich Hilfe sucht."

Chris Browns Anwalt erklärte vor Gericht, es müssten mehr Beweise gesammelt werden, die seinen Mandaten als Täter belasteten. Rihanna selbst ließ sich durch ihren Anwalt vertreten, der gegenüber "people.com" verlauten ließ, seine Mandantin würde nach wie vor alles tun, was für die Aufklärung von ihr verlangt würde.

Rechtsexperten gehen derweil davon aus, dass Chris Brown einer Einigung zustimmen wird und so eine Strafe wegen geringerer Vergehen erhält. Bei Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von maximal vier Jahren und acht Monaten, bei einer Einigung könnte sich dieses auf bis zu 30 Tagen plus drei bis fünf Jahre Bewährung verringern.

Ob Ronald Fenty, der seiner Tochter Rihanna derzeit in Barbados Obdach gewährt, mit einem so milden Urteil gegen Chris Brown einverstanden sein wird, ist fraglich.

cqu