Chris Brown + Rihanna

Plädiert auf nicht schuldig

R'n'B-Sänger Chris Brown musste sich gestern (6. April) vor Gericht wegen der Vorwürfe verantworten, er habe im Februar diesen Jahres seine Freundin Rihanna angegriffen und verletzt. Chris plädiert auf "nicht schuldig"

Seine Stimme war leise, dennoch verstanden alle Anwesenden, was sagte: "Nicht schuldig" lautete seine Antwort auf die Fragen, ob er seine Freundin tätlich angegriffen und sie bedroht habe. Überraschend, denn dass die Sängerin verprügelt wurde, steht außer Frage und es bestand bislang kein Zweifel darüber, wer ihr ihre Verletzungen zugefügt hat.

Rihanna + Chris Brown

Es fing so schön an

07. Februar 2009: Kurz vor ihrem Streit zeigten sich Rihanna und Chris Brown noch bei einer Veranstaltung am Vorabend der Grammy
11. Dezember 2008: Jetlag-geplagt kommen Rihanna und Chris Brown am Flughafen von Perth an
07. September 2008: Sie gehört zu mir! Chris Brown und Rihanna im Backstage-Bereich der "MTV Video Music"-Awards
01. Juni 2008: Du bleibst sitzen! Rihanna tätschelt ihrem Freund Chris Brown bei den "MTV Movie"-Awards den Kopf

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Rihannas Vater ist wütend über Chris' Verhalten, wie er dem "Us"-Magazin erklärt: "Hat also jemand anderes Rihanna das angetan? Ich möchte Gerechtigkeit sehen. Ich möchte nicht seiner Karriere schaden, die hat schon gelitten. Er ist ein talentierter Junge, aber jeder muss bezahlen. Wenn du ein Verbrechen begehst, ist das so. Ich will ihn nicht für lange Zeit eingesperrt sehen, ich möchte nur, dass er es zugibt und sich Hilfe sucht."

Anwalt erklärte vor Gericht, es müssten mehr Beweise gesammelt werden, die seinen Mandaten als Täter belasteten. Rihanna selbst ließ sich durch ihren Anwalt vertreten, der gegenüber "people.com" verlauten ließ, seine Mandantin würde nach wie vor alles tun, was für die Aufklärung von ihr verlangt würde.

Rechtsexperten gehen derweil davon aus, dass Chris Brown einer Einigung zustimmen wird und so eine Strafe wegen geringerer Vergehen erhält. Bei Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von maximal vier Jahren und acht Monaten, bei einer Einigung könnte sich dieses auf bis zu 30 Tagen plus drei bis fünf Jahre Bewährung verringern.

Ob Ronald Fenty, der seiner Tochter Rihanna derzeit in Barbados Obdach gewährt, mit einem so milden Urteil gegen Chris Brown einverstanden sein wird, ist fraglich.

cqu

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