Charlie Sheen
© WireImage.com Charlie Sheen

Charlie Sheen Urteil vertagt

Ein Gericht in Aspen hat den Urteilsspruch für Charlie Sheen überraschend verschoben. Sowohl Sheens Anwälte als auch die Staatsanwaltschaft baten um mehr Zeit für Verhandlungen

Eigentlich sollte er längst im Gefängnis sitzen, doch der Urteilsspruch gegen Charlie Sheen wurde am Montag (7. Juni) überraschend vertagt.

Offensichtlich baten Sheens Anwälte und die Staatsanwaltschaft das Gericht in Aspen, Colorado, um mehr Zeit für Verhandlungen. Ursprünglich sollte Sheen sich gestern für schuldig bekennen und sofort eine 30-tägige Haftstrafe antreten. Jetzt wurde die nächste Anhörung für Anfang Juli angesetzt.

Grund für die Anklage war Sheens Angriff auf seine Frau Brooke Mueller: Im Dezember 2009 soll er ihr ein Messer an den Hals gehalten und ihr mit dem Tod gedroht haben.

Bereits im Vorfeld gab es wilde Spekulationen über das Strafmaß für Charlie Sheen: Die Internetseite "TMZ.com" berichtete, dass der Star aus "Two and a Half Men" nur die Nächte im Gefängnis verbringen müsse und zwischen 8 Uhr morgens und 8 Uhr abends auf freiem Fuß sei. Auch sollte der 44-Jährige für die Zeit seiner Haft Schauspielunterricht im Theater von Aspen geben - keine wirkliche Strafe für den professionellen Schauspieler. "Wir haben schon oft Leuten dabei geholfen, ihre gemeinnützige Arbeit zu verrichten. Aber er wäre unser prominentester Praktikant," sagte Paige Price, künstlerische Direktorin des Theaters gegenüber dem US-Sender "CNN".

Die Abmachungen waren angeblich schon fast spruchreif, als Gefängnisleiterin Beverly Campbell plötzlich Einspruch erhob. Sie glaubt, dass Sheen keinen Anspruch auf Sonderrechte hat.

Wie hoch das Strafmaß für Charlie Sheen jetzt tatsächlich ausfällt, wird der Richter nun erst nächsten Monat entscheiden.

aze