Charlie Sheen
© WireImage.com Charlie Sheen

Charlie Sheen Anzeige gegen Anzeige

Charlie Sheen und sein Hoteldate, Caprice Anderson, bemühen jetzt die Justiz: Sie hat gegen ihn Anzeige wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung erstattet. Er schlägt zurück und beschuldigt das Pornostarlet, ihn erpresst zu haben

Das lässt ein Charlie Sheen sich nicht bieten: Caprice Anderson/Christina Walsh, das Callgirl, das im vergangenen Monat in seinem verwüsteten New Yorker Hotelzimmer aufgegriffen wurde, hat in gleich zwei TV-Talkshows ("Good Morning America", "ABC Nightline") von ihrem schlimmen Erlebnis mit dem Serienstar erzählt. Und direkt danach, am Montag Nachmittag, bei der New Yorker Polizei Anzeige gegen Sheen erstattet.

Sie wirft dem Schauspieler vor, er habe sie angegriffen, gewürgt, beschimpft. Strafrechtlich ist da von Körperverletzung, Nötigung und Freiheitsberaubung die Rede. Andersons Termin bei der Polizei soll mehrere Stunden gedauert haben, berichtet das Klatschportal "Tmz.com".

Sheens juristische Armada hat den Schuss gehört und feuert zurück: Der Anwalt Marty Singer soll in Sheens Namen vor dem Landgericht im Bezirk Los Angeles einen Prozess wegen Erpressung und Diebstahl gegen Anderson - mit bürgerlichem Namen Christina Walsh - angestrengt haben. "Tmz.com" berichtet, die zivilrechtliche Klage basiere auf dem Vorwurf, das Callgirl habe von Sheen "mindestens eine Million Dollar" gefordert, andernfalls wolle sie bei der Staatsanwaltschaft in Aspen für eine Rücknahme von Sheens Bewährung sorgen. Anderson habe auch gedroht, sie wolle Sheen blamieren und seine Karriere schädigen, indem sie die Presse kontaktiere, wenn er ihrer Aufforderung nicht Folge leiste.

In der Klageschrift steht auch, Sheen habe Walsh/Anderson zu keinem Zeitpunkt angegriffen, geschlagen oder bedroht. Sie habe der Polizei in New York nach dem Vorfall sogar bestätigt, dass Charlie sich wie ein echter Gentleman verhalten habe. Außerdem habe der "opportunistische Pornofilmstar", so Singers Worte laut "TMZ.com", eine Uhr der Marke "Patek Philippe" im Wert von 165.000 Dollar (etwas mehr als 121.000 Euro) mitgehen lassen.

Ein weiterer Sheen-Vertreter, der Strafrechtsanwalt Yale Galanter, kommt im Starblog "Popeater" zu Wort und sagt: "Wir werden ihr keinen Cent zahlen. Die Vorwürfe sind ganz und gar falsch und ein billiger Versuch, sich an seinem Ruhm zu bereichern." Charlie Sheen steht wegen eines tätlichen Angriffs auf seine Ex-Frau Brooke Mueller im Dezember 2009 in Aspen noch für längere Zeit unter Bewährungsstrafe. Er hatte sie gewürgt und bedroht.

cfu