C.R. Johnson
© WireImage.com C.R. Johnson

Charles Russell Johnson III Tödlicher Sturz beim Freeskiing

Schock für alle Freeskiing-Fans: Mit C.R. Johnson ist einer der großen Stars der Szene im amerikanischen Squaw Valley tödlich verunglückt. Er wurde nur 26 Jahre alt

Warum C.R. Johnson am 24. Februar in seinem Stamm-Skigebiet Squaw Valley diese extrem steile und steinige Linie wählte, wird man nie erfahren - der junge Freeskiing-Star starb nach einem schweren Sturz am Mittwoch an seinen Kopf- und Halsverletzungen.

Wie ein Augenzeuge, der sich gerade im Headwall Lift befand, gegenüber "x-aces.com" schilderte, fuhr C.R. Johnson eine steile, enge Rinne, durchsetzt mit zahllosen freiliegenden Felsen. Er verlor die Kontrolle, schlug auf einem Felsen auf und blieb reglos liegen.

Obwohl die Rettungskräfte der Squaw Valley Ski Patrol sofort zu Stelle waren und der 26-Jährige einen Helm getragen hatte, konnte er nicht wiederbelebt werden - noch am Unfallort wurde der Tod von Charles Russell Johnson III. festgestellt.

Bereits 2005 hatte C.R. mit schweren Kopverletzungen zehn Tage im künstlichen Koma gelegen, nachdem ein anderer Skispringer versehentlich auf ihm gelandet war. Bange Wochen für C.R.s Eltern und seine große Schwester. Doch Johnson kehrte in den Extremsport zurück, den er so sehr liebte.

"Er war ein Freund, ein Bruder und eine erstaunliche Person, an die wir alle glaubten. Wir sind zutiefst erschüttert über seinen Tod und all unsere Gedanken und Gebete richten sich an seine gesamte Familie", kommentierte Gabe Schroder, Ski Promotions Manager von Smith Opticsdas tragische Ereignis gegenüber "funsporting.de".

Mit C.R. Johnson hat das Freeskiing einen seiner großen Helden verloren - als Legende wird ihn die Szene weiter verehren.

gsc

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