Catherine Zeta-Jones
© Wireimage.com Catherine Zeta-Jones

Catherine Zeta-Jones Ganz oder gar nicht

Keine halben Sachen: Wenn es um ihre Filmprojekte geht, ist Catherine Zeta-Jones knallhart

Eigentlich war der Plan wie folgt: Hollywoods Schneewittchen Catherine Zeta-Jones sollte in der Adaption des Broadway-Hits "Nine", einer Adaption des Federico-Fellini-Klassikers "8 1/2", mitspielen. Eigentlich logisch: Denn wer würde nach einer Paraderolle im Musicalfilm "Chicago" dafür besser geeignet sein als die dunkle Schönheit?

Letztendlich gab es dann aber doch noch Differenzen zwischen Catherine und Regisseur Rob Marshall: Die beiden waren sich etwas uneinig darüber, welche Größe ihr Auftritt als "Claudia", die ursprünglich von Claudia Cardinale verkörpert wurde, im Film annehmen würde: Als Hollywoodstar plädierte Frau Zeta-Jones natürlich auf etwas, dass ihrer Person auch angemessen war - etwas Großes. Rob Marshall hingegen vertrat die Ansicht, ihre Rolle könne nicht vergrößert werden: "Es ist eine Geschichte für ein Ensemble," so ein Insider gegenüber der US-Tageszeitung "New York Daily News". "Es ist immer eine gewesen." Ergebnis der Diskussion: Catherine Zeta-Jones hat sich verabschiedet. Regisseur Marshall ist allerdings schon auf der Suche nach Ersatz - einer jüngeren Ausgabe der "Claudia". Im Gespräch sind angeblich zur Zeit: Natalie Portman, Gwyneth Paltrow, Liv Tyler, Keira Knightley and Kate Hudson.

Und auch ansonsten ist das Staraufgebot beträchtlich: In der Geschichte, die sich um die Lebenskrise eines berühmten Filmregisseurs und den Frauen an seiner Seite dreht, wurde Javier Bardem die Hauptrolle des Guido Contini (ehemals Marcello Mastroianni) und Penélope Cruz - wie passend - die seiner Geliebten angeboten. Die beiden sind auch im wahren Leben ein Paar.