Carrie Fisher
© WireImage.com Carrie Fisher

Carrie Fisher Prinzessin auf Drogen

In einem Interview gestand die Schauspielerin Carrie Fisher, während der Dreharbeiten zu "Star Wars" Drogen konsumiert zu haben

Am Set zu "Das Imperium schlägt zurück", dem zweiten Film aus der Star-Wars-Reihe, war Schauspielerin Carrie Fisher nicht ganz sie selbst: Sie nahm Kokain. Die als "Prinzessin Leia" bekannt gewordenen Fisher sagte der australischen Nachrichtenagentur AAP: "Wir haben am Set von 'Imperium' Kokain genommen. Dabei mochte ich Koks nicht einmal besonders. Ich brauchte einfach nur eine Möglichkeit, high zu werden."

High war die 53-Jährige wohl insbesondere in den Szenen, die auf dem Eisplaneten Hoth spielen. Ob das "wir" auch andere Schauspieler umfasst, dazu wollte Fisher sich nicht explizit äußern.

Carrie Fisher hat fast ihr ganzes Leben lang mit ihren Drogenproblemen zu kämpfen. Sie war 19, als in die Rolle der Prinzessin mit den Haarschnecken schlüpfte. Als sie 24 war, wurde bei ihr zudem eine bipolare Störung diagnostiziert - sie war manisch-depressiv. Sie habe nach und nach bemerkt, dass sie "etwas mehr Drogen als andere Leute" genommen und schließlich die Kontrolle verloren habe. Hollywood und ihrer frühen Karriere mag sie allerdings nicht die Schuld an ihrer Suchte geben. Das sei schon ihre eigenen Verantwortung, sonst müssten ja alle dort süchtig nach Drogen sein.

Die Schauspielerin, die derzeit mit ihrem Ein-Personen-Stück namens "Wishful Drinking" im australischen Sydney gastiert, erzählte auch, dass sie jetzt schon drei Jahre wieder clean sei. Sie haben so viel Zeit mit dem Versuch, ohne Drogen auszukommen, verbracht. Ihre längste drogenfreie Phase habe acht Jahre gedauert. "Zum Glück sind die Drogen, die ich mag - Schmerzmittel - schwer zu kriegen. Ich hab' dafür einfach nicht die Energie." Möge die Widerstandskraft mit ihr sein.

cfu