Carla Bruni-Sarkozy

Bei Woody Allen nur zweite Wahl

Im Herbst wollte Woody Allen Carla Bruni-Sarkozy unbedingt für ein neues Filmprojekt. Nun hat er es sich anders überlegt und holt die deutlich jüngere Marion Cotillard in den Film

Carla Bruni-Sarkozy

Carla Bruni-Sarkozy

mag im echten Leben die First Lady sein. Auf Besetzungsliste für seinen nächsten Film - bisher nur als "Summer Project" bekannt - ist sie es zumindest nicht. Dort steht mit großer Wahrscheinlichkeit nun (zuletzt "Nine"), die Oscargewinnerin von 2009, meldet der Branchendienst "Variety.com". Der Film soll eine Komödie sein, im Sommer in Paris gedreht werden und Stimmen aus Umfeld sagen, was den Dreh betreffe, sei auf jeden Fall Cotillard die wichtigste Französin am Set.

Die französische Präsidentengattin/Model/Sängerin Carla Bruni-Sarkozy war seit Herbst im Gespräch als Wunschbesetzung von in einem neuen Projekt. Doch nicht nur tat sie sich schwer mit einer Unterschrift - auch er hat inzwischen Bedenken, dass sie in die strikte Drehroutine passt.

Marion Cotillard, 34, wird die Hauptrolle in Woody Allens Sommerprojekt übernehmen.

Marion Cotillard, 34, wird die Hauptrolle in Woody Allens Sommerprojekt übernehmen.

Laut der englischen "" sagte Allen vergangene Woche: "Sie ist keine Frau, die ihren Lebensunterhalt mit Schauspielerei verdient. Sie könnte jederzeit aufbrechen müssen, wegen einer politischen Krise oder einer wichtigen Veranstaltung. Das ist ein Risiko, das ich berücksichtigen muss und es ist unsicher, ob ich sie engagiere." Dass Bruni Gattin des französischen Präsidenten ist, ist natürlich keine überraschende neue Entwicklung, die im Herbst noch nicht abzusehen war. Deswegen hält sich die "Daily Mail" in ihrem Artikel auch nicht mit Getuschel über mögliche andere Hintergründe zurück - dass Bruni, 42, deutlich älter sei als Cotillard, 34, beispielweise. Und das gerade im vergangenen Winter auch angesichts von Bildern der um ein Lächeln bemühten First Lady Stimmen laut wurden, die sagten, das Ex-Model übertreibe es mit den Botox-Injektionen und könnte kaum noch die Stirn runzeln. Ein Umstand, der einigen Hollywood-Schauspielerinnen ( ist da eine Kandidatin) auch gerade die Karriere versaut.

Einen festen Platz in diesem Projekt hat bereits Schauspieler , mit hoher Wahrscheinlichkeit gebucht soll laut "Variety.com" auch ("") sein. Im Jahr 2006 soll Allen schon einmal mit den Dreharbeiten zum gleichen Projekt begonnen haben, es jedoch wegen der hohen Kosten in der Seine-Metropole abgebrochen und beiseite gelegt haben. Nun habe er ein besseres finanzielles Polster und Unterstützung durch eine neue französische Steuerregelung. Im Moment scheint es so, als ob für Carla Bruni-Sarkozy nur noch eine kleine Cameo-Rolle in den Film bleiben könnte.

cfu

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