Carla Bruni, Nicolas Sarkozy
© Reuters Carla Bruni, Nicolas Sarkozy

Carla Bruni + Nicolas Sarkozy Ärger mit Touristen

Frankreichs Präsidentenpaar Nicolas Sarkozy und Carla Bruni verärgerte bei einem Indienbesuch zahlreiche Urlauber: Diese verpassten ihretwegen den Sonnenuntergang im Taj Mahal

Nicolas Sarkozy machte mit Ehefrau Carla Bruni einen besonders romantischen Ausflug, doch dafür blieben andere Urlauber auf der Strecke: Der indische Taj Mahal blieb für Touristen geschlossen, weil Sarkozy sich während seiner zweiten Indienreise spontan dazu entschloss, dem weltberühmten Palast einen Besuch abzustatten.

Carla Bruni und Nicolas sarkozy bei ihrem Besuch des Taj Mahal in Indien am vergangenen Samstag (4. Dezember).
© ReutersCarla Bruni und Nicolas sarkozy bei ihrem Besuch des Taj Mahal in Indien am vergangenen Samstag (4. Dezember).

Pünktlich zum Sonnenuntergang traf Sarkozy mit seiner Ehegattin am vergangenen Samstag (4. Dezember) am Weltkulturerbe ein. Eine halbe Stunde nahm sich das Präsidentenpaar ausgiebig Zeit, um sich den Taj Mahal anzusehen. Tausende Touristen, die zuvor stundenlang Schlange standen und auf Einlass warteten, mussten jedoch deshalb aus Sicherheitsgründen draußen blieben. Wie "Spiegel.de" berichtet, führte dies zu großem Unmut unten den Urlaubern.

Dabei hat der französische Präsident lediglich ein altes Versprechen einhalten wollen: Bereits 2008 wollte er den Palast, der als Liebessymbol gilt, seiner Liebsten zeigen. Damals waren die beiden jedoch noch nicht verheiratet, so dass Bruni der Etikette zuliebe zu Hause blieb. Sarkozy versprach damals, mit ihr wiederzukommen. Das Versprechen hat er eingehalten, nur an der Organisation sollte er noch etwas feilen.

sst