Teri Shields + Brooke Shields
© WireImage.com Teri Shields + Brooke Shields

Brooke Shields Einigung nach Kidnapping

Brooke Shields Mutter wurde vor kurzem von einem Reporter aus dem Altenheim gelockt. Nun wurde mit der verantwortlichen Zeitung eine außergerichtliche Einigung getroffen

Brooke Shields kann beruhigt aufatmen: Der "National Enquirer" wird keinen Artikel über sie und ihre Mutter veröffentlichen. Die Zeitung hat kürzlich besonders widerliche Methoden genutzt, um einer Story aufzulauern. Vor drei Wochen wurde ein freier Mitarbeiter zu Brooke Shields Mutter ins Seniorenheim geschickt. Dieser lauerte ihr dort auf und erschlich sich das Vertrauen von Teri Shields, indem er sich gegenüber der demenzkranken Frau als guter Bekannter ausgab. Gleich einer Entführung nahm er die ältere Dame einfach mit in ein Café und entlockte ihr private Geschichten.

Der "National Enquirer" gab damals als offizielles Statement an, dass sich der Reporter und Teri Shields tatsächlich bereits seit zehn Jahren kannten und auch das Heim darüber informiert war, dass man außer Haus einen Kaffee trinken würde. Allerdings ist es schon sehr auffällig, dass der Reporter für diesen kleinen Plausch gleich einen Fotografen zur Seite hatte.

Nun lässt Gerald B. Lefcourt, Brookes Anwalt, gegenüber "people.com" verlauten, dass der "National Enquirer" keinen Artikel über Brooke Shields und ihre Mutter veröffentlichen wird. Des Weiteren will sich das Blatt öffentlich bei der Schauspielerin entschuldigen.

Dass ihre Mutter auf diese Weise betrogen und gedemütigt wurde, ist nun nicht mehr zu ändern. Auch dass nun die gesamte Welt über eine sehr private Geschichte wie den Gesundheitszustand von Teri Shields weiß, ist nicht rückgänging zu machen. Dennoch zeigt sich das Blatt geläutert. Als zumindest kleine Wiedergutmachung für diese unmöglichen Recherchemethoden, hat sich der "Nationals Enquirer" bereit erklärt, eine großzügige Summe für die Demenzforschung zu spenden. Ferner wolle man künftig durch entsprechende Artikel die Bevölkerung ebenfalls dazu motivieren.

Die Schauspielerin, zuletzt zu sehen in dem Film "The Midnight Meat Train", betonte noch einmal, dass es schlimm genug sei, zu erfahren, wie die Eltern an Alzheimer erkranken. Jeder, der diese Krankheit kennt, weiß, dass es zu den schlimmsten Erlebnissen eines Kindes zählt. "Dass der "National Enquirer" den Gesundheitszustand meiner Mutter ausnutzte, ist mehr als abscheulich." Brooke Shields ist nun zumindest erleichtert, dass diese hässliche Geschichte abgeschlossen ist und kann sich wieder intensiv um ihre Familie kümmern.

csc