Britney Spears
© Getty Britney Spears

Britney Spears Weiter unter Papas Fuchtel

Britney Spears bleibt weiter unter der Vormundschaft ihres Vaters. Ein Gericht entschied, dass diese bis zu einer erneuten Anhörung am 10. März verlängert wird

Jamie Spears, der Vater von Britney Spears, kann weiterhin die Finanzen seiner psychisch-kranken Tochter regeln und über Besuche und Aktivitäten mitbestimmen. Zu diesem Entschluss kam Richterin Reva Goetz am Montagmorgen in Los Angeles. Die verlängerte Vormundschaft gilt bis zu einer erneuten Anhörung am 10. März. Ein Grund für diese Entscheidung war, dass ein psychiatrisches Gutachten zum aktuellen Zustand der Sängerin, das dem Gericht seit Mittwoch vorliegen sollte, immer noch fehlte.

Bei der Verhandlung tauchte überraschend ein Anwalt auf, der sich als neuer Vertreter der Sängerin ausgab. Adam Streisand betonte, dass die 26-Jährige einen "starken Wunsch" gegen die Vormundschaft geäußert hatte. Die Richterin schloss ihn jedoch vom laufenden Verfahren aus. Eingeschlossen in die Betreungsaufgaben wurde dafür Britneys älterer Bruder Bryan, 30, der nun im Bereich der täglichen Ausgaben der Sängerin mitreden darf. Bryan hat sich auch schon früher um das Spears'sche Familienunternehmen verdient gemacht, er war zum Beispiel als Ko-Produzent von Jamie Lynn Spears' Teenieserie "Zoey 101" tätig.

Nur wenige Stunden zuvor hatte ein anderer Richter einen Gerichtstermin im Sorgerechtsstreit zwischen Britney Spears und ihrem Ex-Ehemann Kevin Federline um zwei Wochen verschoben. Der nächste Termin ist für den 19. Februar angesetzt.