Britney Spears
© Wireimage.com Britney Spears

Britney Spears Und täglich checkt sie ein und aus

Pop-Sängerin Britney Spears schlingert einer dringend notwendigen therapeutischen Behandlung entgegen. Innerhalb einer Woche hat sie zwei Mal eine Klinik betreten und wieder verlassen. Nun kommt Versuch Nummer Drei

Nun hat offenbar die Mutter von Britney Spears - bei der man sich in den letzten Wochen häufiger fragte, wo sie bloß stecken mag - ein Machtwort gesprochen. Sie fuhr den Star auf Abwegen erneut ins Rehabilitationszentrum Promises.

Glatze, zwei neue Tätowierungen, eine blonde Marilyn-Monroe-Perücke - die letzten Meldungen ließen es bereits vermuten: Britney Spears, 25, driftet immer weiter ab. Die Sängerin hatte die Notbremse gezogen und sich freiwillig in eine Entzugsklinik in Malibu einweisen lassen. "Britney Spears ist aus freien Stücken in eine nicht geschlossene Entzugsklinik gegangen. Wir bitten die Medien, ihre Privatsphäre so wie auch die ihrer Familie und Freunde nicht zu verletzen", äußerte sich ihr Manager offiziell zu den Geschehnissen. Rettung war endlich in Sicht. Am folgenden Abend jedoch war die Hoffnung der Fans wieder enttäuscht, Britney hatte die Klink verlassen. Laut Internet-Dienst "tmz.com" war Britney mit der Therapie nicht klar gekommen. Nun also ein neuer Versuch.

Das Programm der Klinik, die sich auf Alkohol- und Drogensüchtige spezialisiert hat, dauert normalerweise zwischen 30 und 45 Tagen. Die Eltern des Popstars befürworten eine Therapie ihrer Tochter. Papa Jamie Spears soll seiner aufgewühlten Tochter schon vor dem Klinikbesuch Anfang der Woche beim gemeinsamen Dinner gut zugeredet haben, berichtete die "New York Daily News". Auch Exfreund Justin Timberlake hatte sich bereits am Wochenende kurz nach ihrem Friseurbesuch zu ihr begeben, Exmann Jason Alexander bot in einem Fernsehinterview an, Britney in der Klinik Gesellschaft zu leisten und ein offenes Ohr zu haben.

Vielleicht hilft der Sängerin auch die Tatsache, dass sie sich zumindest um ihre beiden Söhne keine Sorgen machen muss. Zunächst hatte ihre Mutter sich um die beiden gekümmert, dann hatte Britneys Exmann Kevin Federline das übernommen. Eine Lösung mit Konfliktpotenzial. Doch Medienberichten zufolge haben sich die Eltern des ein Jahr alten Sean Preston und des fünf Monate alten Jayden James am Mittwochabend darauf geeinigt, dass er die beiden gemeinsamen Kinder versorgt, solange die Sängerin in Behandlung ist. Ganz ohne Gerichtsverhandlung und mit nur wenig Drohgebärden beider Anwälte. Nun ist sicher nicht nur Federline gespannt, wie schnell Britney wieder aus der Klinik türmt und vor seiner Haustür stehen wird.