Britney Spears
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Britney Spears Erstmal Klinik

Britney Spears bleibt in der Klinik. Das entschieden die Ärzte zum Wohle der Sängerin. Außerdem wurde ihr auch noch ein Vormund zur Seite gestellt

Britney Spears' Aufenthalt im "UCLA Medical Center" in Los Angeles wurde verlängert. Die Sängerin bleibt noch mindestens 14 Tage in der Klinik. Bei ihrer Einlieferung war von einer dreitägigen Evaluation die Rede.

Britneys Vater wurde zudem als Vormund eingesetzt und verwaltet nun gemeinsam mit einem Anwalt ihr Vermögen. Brits geschiedene Eltern werfen ihrem Manager-Freund Sam Lufti vor, die Sängerin finanziell zu ruinieren. Britney wurde in der Klinik als "schwer gestört" eingestuft, auch von einer manisch-depressiven Erkrankung wird gesprochen. Aufgrund der Diagnose ist es nur von Seiten der Ärzte möglich, Britneys Entlassung zu beantragen. Wenn es ihr besser geht und die stationäre Behandlung abgeschlossen wird, soll sie ambulant fortgesetzt werden.

Im "UCLA Medical Center" hat es die Mutter zweier Jungs ganz gut. Sie darf ihre eigene Kleidung tragen, von einem der hauseigenen Apparate telefonieren (ihr Handy musste die Sängerin abgeben) und darf Besuch empfangen. Britneys Vater soll allerdings verfügt haben, dass Sam Lufti nicht zu ihr gelassen wird.

Britneys Familie sei sehr besorgt über ihren Zustand, äußerte eine Quelle gegenüber dem amerikanischen "People"-Magazin. Die Sängerin sei in einer gepolsterten Zelle untergebracht, da ihr Verhalten derzeit unberechenbar sei.

Als Britneys Eltern am 1. Februar von einem Besuch bei ihrer Tochter in deren Haus zurückkehrten, waren sie geschockt: Offenbar war in der Zwischenzeit eingebrochen worden. Mehrere persönliche Gegenstände fehlten. Die Polizei von Los Angeles ermittelt. Offenbar wurde auch Sam Lufti bereits verhört.

Der britische Sender "BBC" berichtet derweil von einem Ballet der "Rambert Dance Company", das - einmalig aufgeführt - den Abstieg der Sängerin zum Thema hat. Die 16-minütige Aufführung mit dem Titel "Meltdown" ("Zusammenbruch") widmet sich nach Angaben der Initiatoren den Problemen eines Jungstars, bezöge sich also nicht nur auf Britney Spears. Am Anfang stünde der Auflauf der Paparazzi und am Ende der Abtransport ins Krankenhaus. Choreograph Hubert Essakow nennt die Geschichte von Britney eine "moderne Tragödie".