Britney Spears
© Getty Britney Spears

Britney Spears Antrag abgelehnt

Im Sorgerechtskrimi um Britney Spears, Kevin Federline und die Kinder blieb es auch nach dem Stichtag des 26.10. spannend - bis jetzt

Der 26. Oktober: Es sollte der große Tag der Entscheidungen werden - und einer der letzten Prüfungen für Britney Spears. Richter Scott Gordon hatte sein Urteil bezüglich des Sorgerechtsstreits zwischen der Sängerin und Kevin Federline um die gemeinsamen Kinder angekündigt. Es sollte endgültig gesprüft werden, ob Brit ihre Auflagen erfüllt hat - um ihr daraufhin vielleicht eine neue Chance zu geben, sich als Mutter zu bewähren. Zu dem Anlass standen sich die Parteien erstmals wieder persönlich gegenüber.

Offensichtlich war dann aber doch nicht alles so klar, wie es schien. Das riesige Aufgebot von Reportern und Fotografen, das im Gerichtssaal selbst nicht zugelassen war, hatte das Gerichtsgebäude in Los Angeles umsonst belagert: Denn wie Kevin Federlines Anwalt Mark Vincent Kaplan angab, wollte sich der Richter trotz der ganztätigen Anhörung am 26. Oktober noch etwas Zeit lassen und eine erneute Prüfung abwarten, bevor es zu einer Entscheidung kommen sollte - und legte Brits Sorgerechtsantrag damit wieder einmal auf Eis.

Bis zum 30. Oktober zeichnete sich noch keine eindeutige Tendenz ab. Brits Verhalten am Wochenende gab keinen eindeutigen Aufschluss: Während der Anhörung hatte sie den Gerichtssaal mehrere Male verlassen und war unter Tränen wieder zurückgekehrt. Ihr Anwalt hingegen zeigte sich mit der Entwicklung "absolut zufrieden". Es hätte sich etwas geändert, noch könnte er allerdings keine Details verraten. Der Sorgerechtskrimi blieb also auch weiterhin spannend. Doch nun steht fest: Brit hat erneut eine Niederlage erlitten, muss sich mit drei Besuchen pro Woche, davon einer über Nacht, zufrieden geben. Ein Betreuer soll die Treffen beaufsichtigen. Der Bericht einer Erziehungsberaterin war ausschlaggebend für Richter Scott Gordons Entschluss, der Sängerin das Sorgerecht für ihre Jungs zu verwehren. Zu "chaotisch", lautete das Urteil der Pädagogin über die Zustände im Haus, als "bedrückend" empfand sie die Stimmung. Britney Spears würde kaum mit den Kindern sprechen oder spielen: "So lange Frau Spears nicht die Konsequenzen ihrer Handlungen begreift und die Auswirkungen, die diese auf ihre Kindern haben, wird nichts erfolgreich sein." Ein vernichtendes Urteil.