Britney Spears

Playback-Pleite

Britney Spears hat in Australien Fans und Medien mit einem laschen Playback-Auftritt vergrätzt

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hätte vorgewarnt sein müssen: Schon vor ihrem Auftaktkonzert der "Circus"-Tour in hatte sich eine Verbraucherschutzministerin eingeschaltet. "Eins muss klar sein: Live heißt live. Die Australier werden keinen 'Mickey-Maus-Auftritt' tolerieren", so Virginia Judge zum "Daily Telegraph".

Aber Britney ist nun mal Britney - und so zog sie auch im " Burswood Dome" ihr Konzert exakt so durch wie sonst. Was das heißt? Wenig Stimme, maue Show und kaum was zu sehen. So jedenfalls sollen es etliche australische Fans empfunden haben - sie verließen Medienberichten zufolge angeblich nach nur drei Songs bitter enttäuscht das Konzert in Perth. Einige wollen offenbar sogar ihr Geld zurück. Kein Wunder: Der durchschnittliche Ticketpreis bewegt sich um umgerechnet etwa 120 Euro.

"Wir sind wirklich riesengroße Britney-Fans, aber das war einfach nur totaler Mist ... Sie hat uns hängen lassen", so ein Konzertbesucher namens Josh Blee zur australischen Zeitung "News Limited".

Vorwürfe, die Britney Spears und ihre Crew so nicht auf sich sitzen lassen wollen. Ihr australischer Promoter Paul Dainty wettert im "The Australian": "Ich bin so wütend. Wir kommen damit klar, wenn irgendwas schiefläuft und Leute die Auftritte schlecht finden - damit muss man leben - aber zu behaupten, die Gäste seien aus der Show gerannt, ist eine absolute Erfindung. Britney hat das alles mitbekommen und sie ist extrem sauer. Sie ist auch nur ein Mensch."

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Auch Britneys Manager Adam Leber meldet sich auf Twitter zu Wort und macht subjektive Berichterstattung für den Ärger verantwortlich: "Unglücklicherweise hat einem Journalisten in Perth die Show nicht zugesagt. Glücklicherweise ging es den 18.272 Fans aber anders."

Britneys Tourmanager Steve Dixon hingegen verteidigt den Playback-Einsatz und sagt über die Show von Britney Spears beschwichtigend: "Es ist nun mal ein Pop-Spektakel."

jwa

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