Britney Spears

Enttäuschender Auftritt in Berlin

Britney Spears' Auftritt am Sonntagabend in Berlin war nicht das, was sich die Fans erhofft hatten

Britney Spears

Diesen Augenblick hatten die deutschen Fans mit Spannung erwartet: Am Sonntagabend (26. Juli) stand endlich in auf der Bühne, um ihr einziges Deutschlandkonzert ihrer "Circus"-Tour zu geben. Doch was die Fans dann zu sehen und hören bekamen, war für viele Fans eher enttäuschend. Die Musik kam fast die ganze Zeit vom Band und , die einige Kilos mehr auf den Rippen hatte, wirkte eher unbeholfen. In den meisten Medien wird Konzert daher lediglich als "Nullnummer", "Freakshow" oder "Dickneys Playbackshow" abgetan.

Dabei hatten die Fans zwischen 61 und 249 Euro hingeblättert, um dabei zu sein, wenn ihr großes Idol sich in Deutschland die Ehre gibt. Doch von Euphorie und überschwänglicher Freude war bei den meisten Konzertbesuchern nicht viel zu spüren. Ihre Reaktionen waren eher verhalten - hochgehaltene Spruchbänder oder vor Glück fassungslose Fans waren in der "O2"-Arena kaum zu sehen.

Britney schlüpfte nach fast jedem Song in ein neues Kostüm. Dabei dominierten hautenge und knappe Outfits in Lack und Leder, die gnadenlos das preisgaben, was im Vorwege schon viel diskutiert worden war: Britney hat an Gewicht ordentlich zugelegt - von ihrer einst so sportlichen Figur ist nichts mehr zu sehen. Wohl auch ein Grund dafür, dass Britney Management die Anwesenheit von Pressefotografen untersagt hatte. Nur der Fotoagentur "Ginsberg Spaly" war es gestattet, die Sängerin während des Konzertes zu fotografieren - aber bitte nur in den vorteilhaftesten Posen!

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Die (un)zensierte Wahrheit

Es wird getanzt, gedreht und geschwitzt.
Schon Brooke Hogan konnte mit ihren Qualitäten an der Gogo-Stange überzeugen.
Die Laufmasche der Pop-Industrie: Britney's Zensur wird sie leider nicht besser darstehen lassen, als sie wirklich ist.
Immer hochkonzentriert: Fotos wie aus 1001 Nacht.

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Auch die Tanzakrobatik der früher so hochgelobten Britney Spears ist live nicht mehr das, was sie einmal war. Britneys Bewegungen wirkten hier und da etwas unbeholfen und so, als verlasse sie sich für eine gelungene Gesamt-Performance ganz auf das Können ihrer zahlreichen Tänzer.

Enttäuscht waren auch die Fans, die während Britneys Anwesenheit in Berlin sehnsüchtig vor ihrem Hotel "Grand Hyatt" warteten, um einen Blick auf ihr Idol zu werfen oder ein Autogramm zu ergattern. Doch während des gesamten Wochenendes ließ sich die Sängerin nicht ein einziges Mal blicken. Lediglich ihr Vater Jamie Spears und ihr Freund trafen sich laut "Bild" einige Male in der Hotel-Lobby.

Inzwischen befindet sich die Sängerin wieder auf dem Weg in ihr Heimatland. Heute morgen bestieg Britney Spears - schwer beladen mit zahlreichen Einkaufstüten - eine Maschine nach New York.

rbr

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