Brit Awards

Inselmusik

Die Brit Awards wurden verliehen. Rollentausch im Musikbusiness: Während Robbie Williams derzeit pausieren muss, schwimmt seine Ex-Band "Take That" wieder oben auf

Take That

Take That

Die Sieger der diesjährigen stehen fest. Die britischen Musikpreise wurden gestern in London verliehen. Amy Whinehouse und gewannen je einen Award als beste britische Künstler. Die Gruppen-Preise verteilten die jungen Alternative-Bands "Arctic Monkey" und "The Killers" unter sich. und siegten jeweils in der Kategorie bester internationaler Act. Die Brit-Rock-Band "Oasis", die zuletzt weniger durch ihre Musik als durch ihr schlechtes Verhalten auffiel, durfte sich über einen Preis für ihr Lebenswerk freuen. Die hoch gehandelte Favoritin ging trotz vier Nominierungen überraschend leer aus.

Die Stars des Abends waren allerdings "Take That". Während das ehemalige Bandmitglied mit seiner Einweisung in eine Entzugsklinik eine Karrierepause einlegen muss, schwimmen "Take That" wieder oben auf. Die Band erhielt in den Neunzigerjahren nahezu alle Musikpreise, die es zu gewinnen gab. Kurz nach dem Ausstieg löste sich "Take That" auf. Gestern erhielten die Briten, die seit Herbst letzten Jahres ohne Superstar wieder glücklich vereint sind, mit "Patience" den Brit Award für die beste Single. Die Fans waren dennoch enttäuscht. Die Band versäumte es, ihrem ehemaligen Mitglied Tribut zu zollen. "Es ist nicht an uns, seine persönliche Situation zu kommentieren. Er macht gerade eine persönliche Krise durch und wir wünschen ihm das Beste. Wir lieben ihn", äußerte sich "Take That"-Mitglied Jason Orange in einem exklusiven Gespräch nach der Show.

Die amerikanische Rockband "Red Hot Chili Peppers" wollte den Brit Awards nur unter einer Bedingung beiwohnen und sich ein Stück Exklusivität sichern. Sie verlangten vom Veranstalter im Vorfeld ein violettes Mediationszelt, in das sie sich während der Festlichkeiten zurückziehen konnten.

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