Brad Pitt
© WireImage.com Brad Pitt

Brad Pitt Unterstützung von Angelinas Familie

Zu den Europapremieren von "World War Z" wurde Brad Pitt von Angelina Jolie begleitet - und das kurz nachdem die Welt von ihrer Mastektomie erfahren hatte. Bei der New-York-Premiere blieb sie zu Hause, Pitt konnte sich aber auf die Unterstützung ihrer Familie verlassen

"Wo ist Angelina Jolie?", fragten sich die Fans bei der Premiere von Brad Pitts "World War Z" am Montagabend (17. Juni) in New York. Bei den Uraufführungen des Zombiethrillers in Berlin, Paris und London war seine Verlobte Anfang des Monats noch mit über den roten Teppich geschritten.

Diese Auftritte waren die ersten nachdem sich die Schauspielerin wegen ihres erhöhten Brustkrebsrisikos einer doppelten Mastektomie unterzogen hatte und damit für viel Aufmerksamkeit für das Thema sorgte.

Brad Pitt: Angelina Jolies Bruder James Haven kommt mit Freundin Ashley Reign und Vater John Voight zur Premiere nach New York.
© WireImage.comAngelina Jolies Bruder James Haven kommt mit Freundin Ashley Reign und Vater John Voight zur Premiere nach New York.

Doch am Abend fehlte sie am Times Square. Dafür bekam Brad Pitt Unterstützung von Jolies Familie. So gingen nach dem 49-Jährigen Angelinas Bruder James Haven mit Freundin, Schauspielerin Ashley Reign, und Vater Jon Voight über den roten Teppich. Gemeinsam posierten die drei lächelnd für die Kameras. Angelina Jolie hatte offenbar einen wichtigen Grund, nicht bei der Premiere zu erscheinen. Laut "New York Post" sei sie mit den sechs Kindern des Paares zu Hause geblieben, auch um sich auf eine Reise im Auftrag der Vereinten Nationen, deren Sonderbotschafterin die 38-Jährige ist, vorzubereiten.

Brad Pitt: Brad Pitt im Interview bei "Good Morning America"
© Splashnews.comBrad Pitt im Interview bei "Good Morning America"

"Ihr geht es großartig", erzählte Brad Pitt schon am Morgen vor der Premiere in einem Interview mit "Good Morning America" über den Gesundheitszustand von Angelina Jolie, die ihre Brustamputation durch einen Beitrag in der "New York Times" bekanntgemacht hatte. "Wir waren wirklich überrascht und bewegt, wie viele Menschen mit dem gleichen Problem umgehen müssen", sagte der Schauspieler. Jolie hatte sich der Operation unterzogen, da sie laut eigener Aussage mit dem BRCA-1-Gen und damit einer 87-prozentigen Brustkrebswahrscheinlichkeit lebte. Bereits ihre Mutter Marcheline Bertrand war an der Krankheit gestorben.

Doch die Schauspielerin muss sich auch Kritik an ihrer Brustentfernung gefallen lassen. So sagte Sängerin Melissa Etheridge, die nach einer Chemotherapie 2005 ihren Krebs besiegte, erst kürzlich "The Washington Blade": "Ich würde diese Entscheidung nicht mutig nennen, sondern eher abwegig vor dem Spektrum, was man noch tun kann, wenn man die Fortschritte bedenkt, die wir bei der Ernährung und beim Stresslevel gemacht haben. Stress schaltet das Gen ein. Viele Leute haben diese Mutation, aber bekommen nie Krebs."

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