Brad Pitt
© Wireimage.com Brad Pitt

Brad Pitt Daddy im Dauereinsatz

Während Angelina Jolie sich um die Zwillinge kümmert, versucht Brad Pitt, seine vielen Verpflichtungen unter einen Hut zu kriegen. GALA verriet er, wie's läuft

Brad Pitt, hier mit Pax und Maddox, versucht mit jedem seiner Kinder gleich viel Zeit zu verbringen
© Wireimage.comBrad Pitt, hier mit Pax und Maddox, versucht mit jedem seiner Kinder gleich viel Zeit zu verbringen

Es gibt derzeit wohl kaum jemanden,

der nicht mit der frischgebackenen Zwillingsmutter Angelina Jolie mitfühlen könnte: Seit der Geburt von Knox Léon und Vivienne Marcheline ist bei der 33-Jährigen Stillen und Wickeln im Akkord angesagt. Außerdem sollen die beiden Wonneproppen unter schweren Koliken leiden, wie der britische "Mirror" berichtet. Dazu kommen ihre anderen vier Kids, die sie beaufsichtigen und beschäftigen muss. Verständlich, dass Angelina jetzt auf jede helfende Hand angewiesen ist: auf die ihrer drei Nannys, aber vor allem auf die ihres Partners Brad Pitt, 44. Der tut, was er kann, um sie zu entlasten. Doch ausgerechnet in diesen Tagen muss er neben seinen Aufgaben als Familienvater auch anderen Verpflichtungen nachkommen. Und gerät dabei ganz schön ins Schwitzen.

Gerade erst reiste Brad zum Filmfestival nach Venedig, wo er gemeinsam mit Kumpel George Clooney und Kollegin Tilda Swinton seinen neuen Film "Burn After Reading" vorstellte, eine schwarze Komödie der Coen-Brüder. Schnell vermuteten kritische Stimmen, Brad lasse Angelina im Stich - bei Hollywoods Traumpaar Nr.1 hinge der Haussegen schief. Brad wiegelte aber ab:

"Meine Familie geht mir über alles", sagte er während des Festivals im Interview mit GALA. "Kein Film wird mir je die Freude verschaffen, die ich als Vater empfinde. Dennoch möchte ich Events wie diesen nicht missen." Dabei wartete auf den Schauspieler harte Arbeit und wenig Zeit für Zerstreuung: Zwar traf er sich mit Clooney nach dem Charity-Dinner für die Darfur-Hilfsorganisation "Not On Our Watch" in der Hotelbar des "Cipriani" auf ein paar Drinks. Doch sonst musste er sich ganz der Film-Promotion widmen und sich auf dem roten Teppich zeigen. Und das obendrein mit den Söhnen Pax, 4, und Maddox, 7, im Schlepptau, die mit Daddy anschließend auch noch im Boot über die Kanäle der Lagunenstadt düsen wollten. Die Jungs hatte er mitgebracht, um seiner Frau in seiner Abwesenheit zumindest ein wenig Arbeit abzunehmen. "Es ist alles eine Frage der Organisation, aber wir werden darin immer besser", erklärte der kinderreiche Star.

Festival-Stress: Zur Vorstellung seines neuen Films "Burn after Reading" ging es von Venedig aus gleich weiter nach Toronto
© Wireimage.comFestival-Stress: Zur Vorstellung seines neuen Films "Burn after Reading" ging es von Venedig aus gleich weiter nach Toro

Und ob: Von Venedig aus machte Brad zunächst einen Abstecher zu seiner Familie nach Miraval, um kurz darauf gleich weiter zum Filmfestival nach Toronto zu jetten - diesmal gemeinsam mit Tochter Zahara, 3. "Wir versuchen, jedem einzelnen Kind gerecht zu werden. Ich hatte noch nie zuvor so viel Stress, aber irgendwie liebe ich das auch", so der Schauspieler. Neben Familie und Karriere hat Brad noch weitere Baustellen: Zum einen erwartet George Clooney von ihm wieder mehr Engagement für die Krisenregion Darfur. Zum anderen wurde von Beobachtern bereits bemängelt, dass Brad Pitt sich während des herannahenden Hurrikans Gustav nicht in New Orleans gezeigt habe, wo er mit seinem "Make It Right"-Projekt den Wiederaufbau der Stadt unterstützt.

Dass von allen Seiten an Brad gezerrt wird, kann das Glück des vielfältig Engagierten dennoch nicht trüben: "Ich könnte nie mehr mein früheres Leben vor Angelina und den Kindern führen", sagte er GALA. Drei der Kleinen sollen noch in diesem Herbst in Frankreich eingeschult werden: Maddox kommt bald in die Grundschule, Pax und Zahara in die Vorschule. Außerdem steht noch ein Projekt an: Angelina wünscht sich mehr Kontakt zu den Nachbarn und plant, in Kürze zum Aperitif einzuladen. Sie soll sogar schon den Bürgermeister des benachbarten Dorfes um Rat gefragt haben. Wie das alles in den prall gefüllten Terminplan der Großfamilie passen soll, ist fraglich. Aber wäre doch gelacht, wenn Super-Papa Pitt das nicht auch noch wuppen könnte.