Brad + Angie Schluss mit lustig

Fast täglich kursieren Berichte um das vermeintliche Liebes-Aus von Angelina Jolie und Brad Pitt. Gala begab sich auf Spurensuche in Hollywood und stellte fest: An all den bösen Gerüchten ist nichts dran

Während sich die Magazine dieser Tage

weltweit mit Sensations- und Falschmeldungen zum Thema Angelina Jolie und Brad Pitt überbieten, braut die Gerüchteküche in Hollywood bereits ihre eigene Wahrheit zusammen. Demnach herrscht in der Küche der Jolie-Pitts himmlischer Frieden. Am Frühstückstisch lesen sich Brad und Angie belustigt die neuesten Schlagzeilen vor. "Schatz, du hattest eine Affäre mit deinem Sprachcoach?", fragt Brad grinsend. Angelina kontert mit gespieltem Entsetzen: "Und du willst jetzt doch ein Kind mit Jennifer Aniston zeugen?"

Der tägliche Gerüchtewahn um Hollywoods Königspaar gehört mittlerweile genauso zum Promi-Plausch in Los Angeles wie das Einspritzen von Botox in die Fußsohlen der Starlets vom Hollywood Boulevard. Am vergangenen Sonntag allerdings erreichte das Brangelina-Klatschbarometer einen neuen Höchststand - sehr zum Ärger der Anwälte des Paars. Den Grundstein für die unzähligen Anrufe, die bei den ohnehin viel beschäftigten Vertretern von Jolie und Pitt eingingen, war eine Story in der englischen Zeitung "News of the World".

"All over" stand in großen Lettern auf der Titelseite, "Alles ist vorbei". Im dazugehörigen Artikel über die vermeintliche Trennung des Traumpaars war sogar von einem Besuch beim Scheidungsanwalt die Rede. Dort sollen die beiden über die Aufteilung des in den vergangenen fünf Jahren angesammelten gemeinsamen Vermögens verhandelt haben: 40 Millionen Euro für jeden. Die genannten Details des Trennungsdeals waren erstaunlich: Das Sorgerecht für die sechs gemeinsamen Kinder (drei sind adoptiert) werde demnach geteilt, aber Angelina behalte das Sextett in ihrem Haus.

Ein wenig stutzig machte kurz darauf die Tatsache, dass die seriöse britische "Sunday Times" das Thema aufgriff. Sie schrieb außerdem, dass Brad seit einiger Zeit versuche, seine Partnerin zum Besuch beim Psychologen zu überreden. Angie leide schon länger unter schweren Depressionen. Schnell folgten Statements aus den Lagern von Brad und Angelina. "Bullshit", kommentierte ein Sprecher. "Das Paar ist auch weiterhin zusammen", so ein anderer Vertreter. Und sämtliche Freunde haben es bald satt, auf die immer gleichen Fragen der Journalisten zu antworten: "Bei den beiden ist alles gut. Wirklich!"

War das alles nur ein weiteres Gerücht, um die Entertainment-Welt bei Laune zu halten? Tatsache ist: Wer den Indikatoren für das angebliche Liebes-Aus auf den Grund geht, findet Erstaunliches heraus. So haben Pitt und Jolie nach Gala-Informationen tatsächlich kürzlich einen Anwalt in Beverly Hills aufgesucht. Allerdings keinen Scheidungsanwalt - schließlich ist das Paar ja gar nicht verheiratet - sondern einen sogenannten Estate Planning Attorney, der sich mit Erbrecht auseinandersetzt. Demzufolge ging es auch nicht um ausgeklügelte Trennungsmodalitäten, sondern vielmehr um einen "Living Trust", einen Treuhandfonds, den die beiden schon vor einiger Zeit einrichten ließen. Darin wird festgelegt, wie das Vermögen im Todesfall von Pitt und Jolie aufgeteilt werden soll.

Außerdem wurde festgeschrieben, wer dann das Sorgerecht für die Kinder bekommt. So soll die Familie von Brad Pitt, insbesondere sein jüngerer Bruder Doug, als Vormund für die Kinder eingesetzt werden. Doug ist selbst Vater von drei Kindern, um die er sich aufopferungsvoll kümmert. Er besitzt eine Computerfirma in Springfield, Missouri, die für ein solides Auskommen sorgt. Und er teilt Brads soziale Ader: Mit einer eigenen Stiftung engagiert er sich für bedürftige Kinder.

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