Boris Becker
© Getty Images Boris Becker

Boris Becker "Verlieben ist wie Hunger"

Auch ein Ex-Tennisprofi wie Boris Becker hat es nicht immer leicht im Leben: In einem Interview verriet er, dass ihm sein Promistatus nicht bei Alkoholkontrollen hilft und warum er für Steffi Graf schwärmt

Im Juni dieses Jahres heiratete Boris Becker seine zweite Ehefrau Lilly Kerssenberg, im Februar erwarten die beiden ihr erstes gemeinsames Baby. Wie die Tennislegende im Interview mit dem "Playboy" verriet, geht er in seiner Rolle als Ehemann vollends auf: "Das ist für mich der Weisheit letzter Schluss. Ich habe alles probiert und für mich entschieden, dass ich mit einer Partnerin glücklicher bin und es mir besser geht." Ein kleines Hintertürchen hält sich Boris jedoch offen: "Verlieben ist wie Hunger, das kommt immer wieder."

In seiner Jugend war der heute 42-Jährige zwar nicht verliebt in Steffi Graf, da er sie von Kindesbeinen an kannte und eher ein "Bruder-Schwester-Verhältnis" zu ihr pflegte, trotzdem fand er sie sehr attraktiv: "Jeder Tennisspieler in unserer Generation fand Steffi Graf gut: eine tolle Frau, toller Körper, sexy, immer gewonnen. Jeder in der Umkleidekabine fand Steffi scharf", erinnert sich der jüngste Wimbledon-Sieger aller Zeiten.

Besonders beeindruckt ist Boris von Steffis skandalfreiem Leben. Doch eine Schattenseite hat das Sauber-Image für den Lebemann: "Wie schwierig es ist, das zu leben! Wie anstrengend", gibt er zu bedenken.

Und so manch einer der glaubt, dass er im Alltag einen Sonderstatus aufgrund seiner Bekanntheit genießen würde, der irrt. Bei Alkoholkontrollen etwa helfe sein Promi-Status gar nicht: "Dann muss ich so lange blasen, bis sie irgendwas gefunden haben", verrät Boris Becker.

jan