Boris Becker und Sohn Noah

Bei meinen Kids drehe ich durch

Tennisspieler Boris Becker fiebert lautstark mit, wenn er seine Kinder auf dem Spielfeld sieht.

Boris Becker und Sohn Noah

(44) gerät total aus dem Häuschen, wenn er ein Sportspiel eines seiner Kinder verfolgt.

Im Interview mit 'Bild'-Olympia-Reporterin Franziska van Almsick (34) plauderte der vierfache Vater über seine Gefühle bei den sportlichen Ambitionen seines Nachwuchses: "Ich war am Durchdrehen, als ich mir die Basketballspiele meines ältesten Sohnes angesehen habe. Unglaublich: Ich habe lauthals mit den anderen Eltern rumgeschrien - Mann, habe ich mich da manchmal aufgeführt. Ich dachte oft: 'Hoffentlich sieht mich keiner.' Ich ertappe mich dabei, dass ich bei meinen Kindern emotionaler bin als bei mir selbst früher."

Auf die Frage, was er mit den Olympischen Spielen, die derzeit in London stattfinden, verbinde, antwortete der ehemalige Wimbledon-Gewinner: "Kindheitserinnerungen. Schon als Kind wollte ich dabei sein. Heute sehe ich mich in meinen Kindern, die machen es genauso wie ich früher: Sie sind motiviert, wenn sie Olympia im Fernsehen sehen. Mein zweitältester Sohn ist heute Morgen raus und hat Tennis gespielt, weil diese Sportart kurz zuvor im Fernsehen lief. Das hat er letzte Woche noch nicht gemacht."

Da neugewonnene Ehrgeiz seiner Kids lässt den Wahl-Londoner schon ein wenig träumen: "Einmal Athlet, immer Athlet, sagt man. Meine vier Kinder sind alle sportlich talentiert. Wäre natürlich toll, wenn eines bei Olympia teilnehmen würde", sinnierte Boris Becker.

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