Boris Lilly
© Getty Images Boris Lilly

Boris Becker + Lilly Kerssenberg Auf dem Liebesgipfel

Boris Becker und Lilly Kerssenberg haben geheiratet. Frauke Ludowig war dabei und schreibt exklusiv in Gala, wie Lilly ihren Boris verändert und welche Pläne das Paar hat

Was die nächste große Schlagzeile

um Boris und Lilly sein wird? Ich glaube, ich weiß sie bereits. Es wird die Meldung sein, dass sie Nachwuchs erwarten. Und ich bin mir sicher, dass es nicht allzu lange dauern wird, so wie ich die beiden in den letzten zwei Wochen erlebt habe. Beim Hochzeitsdinner im "Badrutt's Palace"-Hotel macht Boris sogar so etwas wie eine offizielle Ansage: "In den nächsten Monaten werdet ihr nicht viel von uns hören, außer - wir haben frohe Nachrichten zu verkünden." Dann greift er sich ein Champagnerglas und umarmt seine frischgebackene Ehefrau mit den Worten "Lilly, I love you, baby". Die Gäste applaudieren, Boris hat einen roten Kopf vor Aufregung, sie fällt ihm um den Hals und beide küssen sich innig.

Diese Hochzeit in dem Schweizer Örtchen St. Moritz war reich an romantischen Momenten: die kirchliche Trauung mit dem Gospelchor in der kleinen Regina-Pacis-Kapelle, bei der Lilly vor Aufregung ihren Text vergisst und Boris ein paar Tränen wegdrückt, der Bankett-Raum im "Badrutt's Palace" mit seinem Meer aus roten Rosen, der feurige Lambada, den Boris und Lilly nach dem romantischen Brauttanz zu Stevie Wonders "Overjoyed" hinlegen – aber dieser Augenblick ist für mich der schönste, weil hier klar zu spüren ist, dass die zwei miteinander das große Glück gefunden haben. Wenn man sie zusammen erlebt, denkt man: Das ist gut, das passt.

Die neue Famile hat sich gefunden: Boris, Lilly, Noah und Elias Becker
© Getty ImagesDie neue Famile hat sich gefunden: Boris, Lilly, Noah und Elias Becker

Warum ich da so überzeugt bin? Später, als im Saal die Party abgeht, gesteht Boris mir: "Den Lambada hatten wir nie geübt. Das ging einfach nach Gefühl. Lilly bringt eben nur das Beste aus mir heraus." Dazu groovt er im Rhythmus der Musik. Ein sehr ungewöhnliches Bild für mich: Ich interviewe einen tanzenden Boris Becker. Lilly legt mit ihrer unnachahmlich rauchigen Stimme nach: "He's always feeling it. With me!" Dann legt sie ihre Hand an seine Wange und fordert: "Küss mich." Er tut es. Boris hat sich in den letzten Tagen verändert. Die neue Frau Becker ist ja auch ein unvergleichlicher Temperamentsbolzen, die ihrem Boris bei der Hochzeitsprobe mal eben an den Hintern greift oder ihm nach dem Anschnitt der Torte den Mund abschleckt. Dass sie ihn über alles liebt, ist in jeder Sekunde deutlich zu spüren. Das hat mich sehr beeindruckt, obwohl ich als Journalistin eher distanziert bin. Immer wieder strahlt sie ihn an, als hätte sie sich gerade erst in ihn verknallt. Beide suchen fortwährend den Kontakt, ihre Hände berühren sich, sie streichelt ihm über den Rücken, flüstert ihm ins Ohr.

Doch Lilly weiß auch, was sie will, sie lenkt ihn einfach mit ihrer sympathischen Art, ohne ihn zu dominieren. Die Details bei der Hochzeit hat sie geplant, und bei der Probe übernimmt sie das Kommando und dirigiert die Brautjungfern. Beim Küssen hält sie seinen Kopf so, dass sie ihn knutschen kann, wie sie möchte. Sie nennt ihn keck "Schatzilein" und ordert vor dem Gang zum Standesamt, während um sie herum die Stylisten herumwirbeln, einen Wodka, um die Nerven zu beruhigen. Ihre Spontanität, ihre Leidenschaft überträgt sich auf Boris. Er wirkt gelöster, glücklich.

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