Boris Becker Endlich ganz Papa

Amadeus ist da! Bei seinem vierten Kind will Boris Becker jetzt alles richtig machen

Die Eltern sind überglücklich:

Gut acht Monate nach seiner Hochzeit mit Lilly, 33, ist Boris Becker, 42, erneut Vater geworden. Am 10. Februar kam Amadeus Benedict Edley Luis Becker in einer Londoner Privatklinik zur Welt. 59 Zentimeter groß, 3500 Gramm schwer, mit rötlichem Haupthaar ganz der Papa. Mutter und Kind sind wohlauf. "Amadeus und mir geht es prima", postete Lilly auf Facebook. Mittlerweile sind die Beckers wieder in ihre Villa im Stadtteil Wimbledon zurückgekehrt. Der Rummel hat sich gelegt, und Boris, der im Kreißsaal Lillys Hand hielt, scherzt im Internet: "Ich werde wohl ums Wickeln nicht herumkommen."

Der Satz gewährt einen kleinen Einblick, wie Boris sich als Daddy sieht. Dass ausgerechnet dieser Mann mit seinem bewegten Beziehungsleben einen richtig guten Papa abgibt, mögen zwar all jene kaum glauben, die immer nur an Bum-Bum denken, wenn sie den Namen Becker hören. Doch Fakt ist: Wenn Boris alles wahrmacht, was er derzeit ankündigt, ist er auf dem besten Weg, eine vorbildliche Vaterfigur abzugeben - nicht nur für Amadeus, auch für Noah, Elias und Anna.

Patchwork-Daddy: Seine Söhne Elias und Noah (r.) sieht Boris Becker so oft wie möglich.
© WireImage.comPatchwork-Daddy: Seine Söhne Elias und Noah (r.) sieht Boris Becker so oft wie möglich.

Im Gespräch mit Gala räumte er ein, dass er für Noah und Elias nicht immer in dem Maße da sein konnte, wie er es sich gewünscht hätte. Im Scheidungs-Chaos habe er viele prägende Momente verpasst, auch weil seine Söhne mit ihrer Mutter Barbara nach Florida zogen. Heute gelten die zwischenmenschlichen Schwierigkeiten des Ex-Ehepaars als beigelegt, und das Engagement des Sportunternehmers für seine Sprösslinge geht über großzügige Geschenke wie den Mercedes zu Noahs 16. Geburtstag hinaus: Via Facebook kommentiert er im Netz lässig die Basketball-Erfolge von Noah ("Well done, son"), und unterstützt dessen Ausbildung nach Kräften.

Gala erklärte er im vorigen Sommer: "Wir können uns heute männlicher unterhalten. Noah will langsam wissen, wohin die Reise geht." Weil der 16-Jährige Basketball-Profi werden möchte, wurde Boris aktiv: Er vermittelte ihm ein Treffen mit einem renommierten Sportmediziner - damit Noah effektiver trainiert. Und er unterstützte den Wechsel seines Ältesten an eine katholische Highschool in Fort Lauderdale: "Alle Sportstars Floridas kommen aus dieser Schule, daher haben wir mit dem Direktor gesprochen." Sogar ein Testtraining mit der deutschen Basketball-Jugendnationalmannschaft arrangierte er für ihn.

Boris Becker kämpft um das Sorgerecht für Anna, und will verhindern, dass Mutter Angela Ermakova den Promi-Status der Neunjährigen weiter ausschlachtet.
© WireImage.comBoris Becker kämpft um das Sorgerecht für Anna, und will verhindern, dass Mutter Angela Ermakova den Promi-Status der Neunjährigen weiter ausschlachtet.

Wenn es um Anna geht, verweigert Boris dagegen jeden Kommentar - das aber auch nur, weil ihm am Wohl seiner Tochter gelegen ist. Das Verhältnis zu deren Mutter Angela Ermakowa, 41, seiner legendären "Besenkammer-Affäre", ist extrem unterkühlt. Boris Becker will sich das gemeinsame Sorgerecht erkämpfen und verhindern, dass die Mutter den Prominentenstatus der Neunjährigen weiter ausschlachtet. Früher kämpfte er auf dem Centre-Court, später dann um innere Ruhe - und heute für seine Kinder: Der kleine Amadeus hat nicht nur einen berühmten, er hat einen gereiften Vater.