Boris Becker
© Getty Boris Becker

Boris Becker Der Superdaddy

Passend zum Buchstart sorgt sich der dreifache Wimbledon-Sieger Boris Becker um seine Tochter - und will bei der Erziehung mitmischen

Kommt Boris etwa schon in die Midlifecrisis? Möglich wär's, steht der Tennisstar doch kurz vor seinem 40. Geburtstag. Allem Anschein nach sieht er sich in den Vierzigern vor allem als eins: als guten Vater. Denn plötzlich scheint sich in seinem Leben alles nur noch um Kinder zu drehen. Erst veröffentlicht er sein Buch "Was Kinder stark macht". Dann äußert er, er wünsche sich noch ein viertes Kind. Jetzt kämpft er um das gemeinsame Sorgerecht seines dritten Kindes, Anna Ermakowa, 7, berichet der "stern".

Anna ist das süße Produkt einer kurzen Besenkammer-Affäre des Ex-Tennisprofi mit dem heute in London lebenden Model Angela Ermakowa. Bis seine Tochter zwei Jahre alt war, sah Boris sie gar nicht. Jetzt macht er sich Sorgen um sie. Besonders die Vermarktung seiner Tochter gefällt ihm gar nicht. Es verletze ihn sehr, wie seine Tochter in Interviews oder Kinder-Modeschauen zur Schau gestellt werde. Seine Kritik gilt Angela Ermakowa: "Sie hat andere Vorstellungen, wie man ein Kind erzieht als ich", sagte er gegenüber dem "stern". Nun habe er deswegen Anwälte eingeschaltet. Dabei betonte er, dass es sich um keine PR-Kampagne handele, sondern allein um die Familie Becker gehen. Seine Tochter hätte es verdient, ihre Brüder und ihren Vater regelmäßig zu sehen.