Boris Becker
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Boris Becker Beziehungstipps für die Van der Vaarts

"Liebe Van der Vaarts" - was so anfängt, kann nur gut enden: Nun bekommt das getrennte Paar Tipps von einem anderen Scheidungserfahrenen Star. Boris Becker twittert wieder

Die überraschende Meldung vom Ende der Beziehung zwischen Rafael und Sylvie van der Vaart ist auch im Hause Becker Gesprächsthema. Boris Becker ist sogar so bewegt, dass er zu seinem Telefon griff, um per Twitter an der Diskussion teilzunehmen. Er schickte einen Tweet an Sylvie und Rafael. "Liebe Van Der Vaarts, ich habe euch beide sehr gerne! Bitte keine schnelle Scheidung, vielleicht gehts in 6Monaten wieder .....", schrieb der Ex-Tennisprofi und kurz darauf den Satz "Geduld bringt Rosen".

Becker selbst brachten diese Tweets eher Spott ein - andere Twitternutzer kommentierten seine Wortmeldung mit Sätzen wie "Bei Beziehungsproblemen nicht verzagen, einfach @Becker_Boris fragen." oder auch "Hast du Hunger & Kummer? Wähle 1fach @Becker_Boris Nummer!".

Mit diesem Tweet vom Mittwoch (2. Januar) handelte sich Boris Becker (@becker_boris) mal wieder Twitter-Spott ein.
© FreitextMit diesem Tweet vom Mittwoch (2. Januar) handelte sich Boris Becker (@becker_boris) mal wieder Twitter-Spott ein.

Der 45-jährige Beziehungsratgeber war sieben Jahre lang mit seiner Frau Barbara verheiratet, im Januar 2001 wurden die beiden geschieden. Im Sommer 2009 heiratete er seine Lilly. Zwischen seinen Ehen liegen viele gut dokumentierte Beziehungen mit Musikerinnen, Models, Tänzerinnen sowie ein Kind, das einer Blitzaffäre (die berühmte "Besenkammer") entstammt.

Viele Stars nutzen Twitter und Videoblogs, um sich vorteilhaft zu inszenieren.

Nicht so Boris Becker – der twittert lieber die Schnappschüsse, die andere verlegen vom Telefon löschen würden. Boris, wie er in eine Wasserpfeife zu pusten scheint, mit knallrotem Kopf vor dem Fernseher hockt oder mit Gattin Lilly während eines Indientrips die typischen Touristen-Posen abzieht.

Auch bei seinen Tweets textet Becker immer wieder daneben. "Hahaha", postete Boris, als sich Ex-Frau Barbara von Arne Quinze trennte und Sohn Noah über den belgischen Maler im Internet lästerte. Und nachdem Boris Mitte Dezember etwas plump "Grosser Bewunderer von Angela Merkel! Ich bin sehr stolz und werde Patriot, als Sie Friedensnobelpreis gewonnen hat!!!" twitterte, weil die EU den Friedensnobelpreis bekommen hatte, ging ein sogenannter "Shitstorm" auf ihn nieder.

Dabei wollte sich die Tennislegende im Internet neu erfinden. Mit seinem Online-Videokanal www.boris-becker.tv, der 2009 an den Start ging, sollte die Öffentlichkeit mit Filmclips "die wahren Beckers" erleben, so der Ex-Sportler bei der damaligen Pressekonferenz in München. Momentan dümpelt die Seite unspektakulär dahin und wirkt mehr wie eine Online-Präsenz der Laureus-Stiftung, deren Botschafter Boris ist. Die privaten Clips, die Titel tragen wie "Was Boris Becker übers Wetter denkt", sind über ein Jahr alt.

Auf GALA-Anfrage wollte sich Boris Becker zu seiner Web-Strategie nicht äußern. Die weiteren Tweets auf seinem Account zu dem Merkel-Fauxpas ignorierte er schließlich. "Boris Becker hat dazu schon alles gesagt", so seine Sprecherin. Merke: zu diesem Thema.

Hauke Herffs, Mitarbeit: Claudia Fudeus

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