Boris Becker, Andre Agassi
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Boris Becker + Andre Agassi Alles andere als grün

Auf dem Rasen waren Boris Becker und Andre Agassi einst Erzfeinde. Doch auch außerhalb des Tennisplatzes sind sich die beiden alles andere als grün

Auf dem Tennisplatz waren Andre Agassi und Boris Becker einst Kontrahenten. Doch auch privat waren die beiden verfeindet, wie Agassi in seiner Biographie "Open: Das Selbstporträt", die am 9. November im Handel erscheint, erzählt.

Nach dem Halbfinale von Wimbledon 1995 legt Andres damaliger Trainer Brad Gilbert ihm ein paar Zeitungsauschnitte vor, in denen das Tennisass nachlesen kann, was Bum-Bum-Boris nach dem Spiel über ihn gesagt hat: "Becker hat in seiner Pressekonferenz nach dem Match behauptet, die Veranstalter aller wichtigen Turniere würden mir in den A**** kriechen. Er sagt, ich würde überschätzt. Er sagt, ich sei elitär. Ich würde den Kontakt zu anderen Spielern meiden", zitiert die Bild-Zeitung den Ehemann von Steffi Graf.

Für Agassi sind diese Aussagen eine "Kriegserklärung". Ausgefochten wird dieser Kampf mit dem Tennisschläger. "Als Becker und ich kurz vor dem Halbfinale der US Open 1995 im Tunnel stehen, sage ich zum Sicherheitsmann: 'Halt uns voneinander fern. Ich will diesen verdammten Deutschen nicht in Sichtweite haben.'"

Auf dem Platz reizt Becker seinen Gegner dann bis aufs Blut, in dem er Luftküsschen zu dessen damaliger Frau Brooke Shields wirft. Doch das Ablenkungsmanover misslingt. Am Ende besiegt Andre Agassi Boris Becker.

jgl