Boris Becker + Andre Agassi

Alles andere als grün

Auf dem Rasen waren Boris Becker und Andre Agassi einst Erzfeinde. Doch auch außerhalb des Tennisplatzes sind sich die beiden alles andere als grün

Boris Becker, Andre Agassi

Auf dem waren und einst Kontrahenten. Doch auch privat waren die beiden verfeindet, wie in seiner Biographie "Open: Das Selbstporträt", die am 9. November im Handel erscheint, erzählt.

Steffi Graf

Vom Sportstar zur Charity-Lady

4. Februar 2010: Andre Agassi, Santana und Steffi Graf machen sich auf zu der College Preparatory Academy.
26. September 2009: Steffi und Andre mit Schülern und Absolventen von Andres Schule
25. September 2009: Steffi Graf und Andre Agassi bei einem Wohltätigkeits-Dinner in Las Vegas.
11. Oktober 2008: Steffi Graf, Andre Agassi und die Sängerin Sheryl Crow treffen in Las Vegas auf einem Charity-Konzert zusammen

7

Nach dem Halbfinale von Wimbledon 1995 legt Andres damaliger Trainer Brad Gilbert ihm ein paar Zeitungsauschnitte vor, in denen das Tennisass nachlesen kann, was Bum-Bum-Boris nach dem Spiel über ihn gesagt hat: "Becker hat in seiner Pressekonferenz nach dem Match behauptet, die Veranstalter aller wichtigen Turniere würden mir in den A**** kriechen. Er sagt, ich würde überschätzt. Er sagt, ich sei elitär. Ich würde den Kontakt zu anderen Spielern meiden", zitiert die Bild-Zeitung den Ehemann von .

Für Agassi sind diese Aussagen eine "Kriegserklärung". Ausgefochten wird dieser Kampf mit dem Tennisschläger. "Als Becker und ich kurz vor dem Halbfinale der US Open 1995 im Tunnel stehen, sage ich zum Sicherheitsmann: 'Halt uns voneinander fern. Ich will diesen verdammten Deutschen nicht in Sichtweite haben.'"

Auf dem Platz reizt Becker seinen Gegner dann bis aufs Blut, in dem er Luftküsschen zu dessen damaliger Frau wirft. Doch das Ablenkungsmanover misslingt. Am Ende besiegt Andre Agassi Boris Becker.

jgl

Star-News der Woche