Bettina Zimmermann
© Getty Images Bettina Zimmermann

Bettina Zimmermann Schicksalshafte Fragen

Bettina Zimmermann ist am 10. April in dem Film "Schicksalstage in Bangkok" zu sehen. Grund genug, sie von einigen bedeutsamen Momenten aus ihrem eigenen Leben erzählen zu lassen

Auf dem Tisch steht Käsekuchen, daneben schlummert Dylan, sechs Monate, im Kinderwagen. Den Spagat zwischen Kind und Karriere managt die 34-Jährige lässig. Bettina Zimmermann kramt noch kurz in ihrer Tupperdose zwischen Schnullern einen Teebeutel hervor, dann kann das Interview im Berliner "Café Einstein" losgehen. Diese Woche ist sie in der "teamWorx"-Produktion "Schicksalstage in Bangkok" (ARD, 10. April, 20.15 Uhr) zu sehen. Grund genug, sie von eigenen bedeutsamen Momenten erzählen zu lassen.

Eine schicksalhafte Begegnung

Mit dreieinhalb Jahren fuhr ich auf meinem Dreirad über den Garagenhof. So habe ich Julia kennengelernt. Seit 31 Jahren ist sie nun schon meine beste Freundin. Wir haben viel zusammen erlebt, Höhen und Tiefen durchlebt, wissen alles voneinander und sind immer füreinander da. Was mich besonders freut: Zusammen mit einem Freund habe ich Julchen und ihren Mann verkuppelt, heute haben die beiden schon zwei Kinder und sind seit fünf Jahren verheiratet.

Wann ich das Schicksal herausgefordert habe

Bei manchen Stunts (die ich unbedingt selbst machen wollte!) habe ich mich im Nachhinein gefragt: Sag mal, bist du deppert? Musst du wirklich in 80 m Höhe von der Marienbrücke baumeln - wie für den Film "Auf der Jagd nach dem Schatz der Nibelungen"? Wenn es um Stunts geht, schreit das Kind in mir: "Ja, ja, jaaa", denn sie machen wirklich Spaß. Aber aus der Sicht eines Erwachsenen ist es einfach nur leichtsinnig. Jetzt als Mutter würde ich diesen Stunt beispielsweise nicht mehr machen, da kann das Kind in mir so viel schreien, wie es will!

Seit über 2 Jahren ein glückliches Paar: Bettina Zimmermann und der Kameramann Vlad Subotic
© Getty ImagesSeit über zwei Jahren ein glückliches Paar: Bettina Zimmermann und der Kameramann Vlad Subotic

Menschen, deren Schicksal mich beeindruckt

Körperlich Behinderte, zum Beispiel bei den Paralympics. Es ist Wahnsinn, was für Leistungen da vollbracht werden, davor ziehe ich meinen Hut.

Eine Begegnung, die ich mir wünschen würde

Spontan: Bono von "U2" und Bob Dylan treffen. Beider Musik liebe ich. Bonos soziales Engagement ist absolut vorbildhaft und Bob Dylan - der mit bürgerlichen Namen Robert Allen Zimmerman heißt, also quasi ein Namensvetter - ist künstlerisch so vielseitig. Bei ihm kann man ja fast schon sagen, dass er einer der letzten lebenden Poeten des 20. Jahrhunderts ist, ein Genie. Beides spannende Menschen, die mich sehr beeindrucken.

Ihr eigenes privates Schicksal

Vor zweieinhalb Jahren lernte ich einen New Yorker in Berlin kennen. Aus dieser Begegnung entstand eine glückliche Beziehung mit der Krönung vor fast sechs Monaten: Mein Freund Vlad und ich sind Eltern eines Sohnes geworden.

SL