Tilda Swinton
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Berlinale - Tilda Swinton Sie gibt sich kämpferisch

Tilda Swinton, diesjährige Jury-Präsidentin der "Berlinale", nutzt die mediale Aufmerksamkeit und prangert den Krieg im Gaza-Streifen an

Schauspielerin Hannah Herzsprung mit Kollegin Jana Pallaske
© Getty ImagesSchauspielerin Hannah Herzsprung mit Kollegin Jana Pallaske

Erst die "Fashion Week", jetzt die "Berlinale": Die deutsche Hauptstadt ist in Feierlaune. Umso wichtiger, dass zwischen Champagner und Blitzlichtgewitter auch ernste Themen nicht unter den roten Teppich gekehrt werden. Darum kümmert sich "Oscar"-Preisträgerin Tilda Swinton. Die 48-Jährige hat in diesem Jahr den Vorsitz der "Berlinale"-Jury übernommen und fordert von den Menschen, ihr Augenmerk auf die Krisengebiete der Welt zu richten: "Die Finanzkrise betrifft in erster Linie nur die Reichen. Es existieren allerdings noch andere Krisen in der Welt, wie der Gaza-Konflikt", so Tilda Swinton.

Doch gefeiert wurde natürlich auch und "Berlinale"-Direktor Dieter Kosslick konnte sich freuen: Zur Festival-Eröffnung war nämlich die komplette deutsche Film-Elite erschienen. Über den roten Teppich schritten unter anderem Iris Berben, Hannah Herzsprung, Franka Potente, Armin Rohde, auch Esther Schweins und Herbert Grönemeyer ließen es sich nicht nehmen, dem glanzvollen "Berlinale"-Auftakt beizuwohnen.

Heute Abend wird ein weiterer Höhepunkt mit Spannung erwartet. Hollywood-Star Kate Winslet wird gemeinsam mit Kollege Ralph Fiennes ihren Film "Der Vorleser" präsentieren. Die Literaturverflimung wurde bereits fünfmal für einen Oscar nominiert.

jan

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