Barbara Rudnik Krebstod mit 50

Barbara Rudnik hat ihren Kampf gegen den Brustkrebs verloren. Sie starb am Wochenende im Krankenhaus im Kreis ihrer Familie und Freunde

Barbara Rudnik war so tapfer - vier Jahre lang bot sie dem Brustkrebs die Stirn. "Es ist ein täglicher Kampf ums Überleben", sagte sie während ihrer langen Leidenszeit. Doch am Samstagmorgen endete ihr Kampf in einer Klinik im bayerischen Wolfratshausen. "Ich war noch bei ihr, habe sie geküsst und gestreichelt. Um 2.30 Uhr früh ist sie dann gestorben. Sie war so unfassbar tapfer und stark", sagte ihr guter Freund Gerd Silberbauer der "taz".

Die schreckliche Diagnose ereilte Barbara Rudnik im Dezember 2005. Sie behielt ihre schwere Krankheit für sich - bis es schließlich einfach nicht mehr ging. Im April 2008 fielen ihr durch eine Chemotherapie die Haare aus. "Es gibt keine Heilung", sagte sie damals.

Ihre Krankheit mag qualvoll gewesen sein, ihr Tod war dafür friedlich. Gerd Silberbauer sagte, Barbara sei mit einem Lächeln eingeschlafen: "Sie hat das Ende nicht mehr mitbekommen."

Barbara Rudnik war besonders durch TV-Rollen wie die der Kommissarin Simone Dreyer in der ARD-Krimiserie "Polizeiruf 110" bekannt geworden, im Kino war sie zuletzt in Til Schweigers Film "Keinohrhasen" zu sehen.

jwa