Bahman Golbarnezhad (†)

Unfalltod bei den Paralympics in Rio

Die Paralymics in Rio de Janeiro werden von einem tödlichen Unfall überschattet. Der iranische Radfahrer Bahman Golbarnezhad ist nach einem schweren Sturz gestorben

Bahman Golbarnezhad

Bahman Golbarnezhad

Großes Entsetzen und Trauer am vorletzten Tag der Paralymics in Rio de Janeiro: Der iranische Radfahrer Bahman Golbarnezhad erlag nach einem schweren Sturz im Straßenrennen am Samstag (17. September) seinen schweren Kopfverletzungen.

Auf einer Abfahrt gestürzt

Der 48-jährige Asienmeister war auf einer Abfahrt gestürzt, mit dem Kopf auf einen Stein geprallt und nach einer medizinischen Notversorgung vor Ort sofort ins Krankenhaus eingeliefert. Nun bestätigte das Paralympic-Komitee des Iran den Tod des Radsportlers.

Trauer im Paralympischen Dorf

"Die Paralympics-Familie ist vereint in Trauer über diese schreckliche Tragödie, die einen Schatten wirft auf die bislang tollen Spiele in Rio", sagte IPC-Präsident Philip Craven laut "sportschau.de".

Im Dorf der Athleten hängt die iranische Flagge auf Halbmast. Am Samstagabend um 18 Uhr (23 Uhr MESZ) fand dort noch eine Trauerfeier statt. Bei der Abschlussfeier am Sonntag (19. September) soll es eine Gedenkminute geben.

Bahman Golbarnezhad, dem ein Unterschenkel fehlte, hinterlässt eine Frau.

Schwere Stürze bei den Olympischen Spielen

Zu schweren Radunfällen war es auch bei den Olympischen Spielen im August gekommen. Die Niederländerin Annemiek van Vleuten zog sich bei einem Sturz drei Lendenwirbelbrüche und eine Gehirnerschütterung zu. Der Italiener Vincenzo Nibali trug einen Schlüsselbeinbruch davon, der Kolumbianer Sergio Henao brach sich das Becken und der Australier Richie Porte das Schulterblatt.

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