August Diehl
© Getty Images August Diehl

August Diehl Ups, verwechselt

So war das doch nicht gemeint: August Diehl rutschte bei der Pressekonferenz zu "Salt" ein kleiner Versprecher raus

Man kann es ja verstehen: Da sitzt man neben Angelina Jolie, der begehrtesten Frau Hollywoods, um einen herum Unmengen an Presseleuten und Fotografen und dann soll man(n) sich auch noch konzentrieren können. August Diehl scheint diese Situation jedenfalls etwas nervös gemacht zu haben.

Bei der Pressekonferenz zu "Salt" am Mittwoch in Berlin rutschte dem Schauspieler ein kleiner Versprecher raus, der sogar Angelina zum Schmunzeln brachte.

Auf die Frage, wie er den Realitätsbezug des Spionage-Thrillers "Salt" einschätze, anwortete August Diehl: "Es gab doch jetzt erst die Meldung, dass Osama - äh - Obama...". Der Rest des Satzes ging im lauten Gelächter unter.

Moderator Steven Gätjen übersetzte der verwunderten Angelina Jolie schnell den Versprecher ihres Kollegen, woraufhin sich auch Angelina das Lachen nicht verkneifen konnte. Osama statt Obama - das kann doch jedem mal passieren.

Die Ironie an August Diehls Verwechslung: Kurz davor hatte er noch davon gesprochen, dass es keine klaren Feindbilder mehr gäbe und man vielleicht deshalb in Filmen auf das alte russische Spionage-Feindbild zurückgreife. Irgendwie scheint ihm da unterbewusst Osama bin Laden in den Sinn gekommen zu sein.

Doch jetzt hat August Diehl keinen Grund mehr, nervös zu sein. Schließlich sind die Dreharbeiten mit der schönen Angelina Jolie längst abgeschlossen und "Salt" läuft heute in den deutschen Kinos an. August spielt darin den Ehemann einer Geheimagentin, dargestellt von Angelina höchstpersönlich.

sst