Ascot
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Ascot 2008 Hut ab

Das traditionelle Pferderennen von Ascot wartet auch in diesem Jahr wieder mit etlichen Superlativen auf

Auch in diesem Jahr hat das traditionsreiche, fünftägige Pferderennen "Royal Ascot" im britischen Berkshire wieder mit viel Glitzer und Glamour begonnen. Doch die edlen Warmblüter sind längst zur Nebensache geworden. Vielmehr feiert sich das blaue Blut fünf Tage lang selber - mit viel Champagner, exquisiten Delikatessen und ganz wichtig: ausgefallenen Hüten.

Die Mode der Damen auf den Köpfen wird jedes Jahr mit besonderer Spannung erwartet. Am dritten Tag, dem sogenannten "Ladies Day" zeigen sich die Damen gerne besonders kreativ und zuweilen äußerst ausgeflippt.

Doch, wer denkt, es würde in Ascot locker zugehen, der irrt: Es gilt, ein wahres Regelwerk zu beachten: Männer haben einen grauen oder schwarzen Anzug mit dazu passender Weste und Zylinder zu tragen. Zum "Royal Enclosure", den Sitzplätzen im Zieleinlauf, wo auch die Königsfamilie sich aufhält, gibt es für die Damen ohne entsprechendes Kleid und ohne obligatorischen Hut keinen Zutritt.

Auch in den anderen, weniger elitären Rängen der Rennbahn, gibt es strikte Kleidervorschriften: Allzu viel freie Haut ist unerwünscht - Miniröcke, Tops und trägerlose Kleider müssen leider zu Hause bleiben. Auch unter dem Kleid greift die Kleiderordnung: Im Falle eines Windstoßes muss unten herum noch genügend Textil zu sehen sein.

Am Ende geht es dann doch tatsächlich darum, dass eines der Pferde am schnellsten laufen und so den Sieg nach Hause holen soll. Dafür gibt es dann auch stolze fünf Millionen Euro, Küsschen links und rechts und viel Applaus.

Impressionen vom Pferderennen in Ascot

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