Annette Bening
© WireImage.com Annette Bening

Annette Bening Keine Fragen zur Familie

Annette Bening kam zwar zum Festival in Deauville, um einen Familienfilm zu bewerben. Aber selbst wollte sie bitte keine Fragenz u ihrer Familie beatnworten, ließen ihre Presseleute vorher wissen. Das sorgte für Gerüchte

Eigentor des Presseteams von Annette Bening und einem französischen Filmfestival: Weil dieses vor dem "Deauville American Film Festival" Reporter davor warnte, der Schauspielerin auf dem roten Teppich Fragen zum Privatleben zu stellen, wurde das Private erst so richtig interessant. Streit, Trennung, Eheende mit Warren Beatty, wurde gemunkelt. Während Benings gesamter Promotour für den Film "The Kids are all right" seit Anfang August sind die Eheleute nicht mehr gemeinsam gesehen worden.

Auch wenn Simon Halls, Sprecher von Bening, das Geplapper gegenüber "Page Six" der "New York Post" nun noch einmal "lächerlich" nennt und versichert, das Paar sei zusammen. Und Frau Bening habe einfach nur ihre zwei Filme vorstellen wollen.

Der Hintergrund: Schon seit Wochen wird das Paar Bening und Beatty, das seit 1992 verheiratet ist, aufmerksam beäugt. Seit nämlich klar ist, dass ein Kind des Paares sich in seinem Körper unwohl fühlt und eine Geschlechtsumwandlung anstrebt. So zumindest die Informationen des Klatschblattes "National Enquirer". Ein schwerer Schlag für jede Familie. Warren Beatty soll dem Plan der 18-jährigen Kathlyn sehr ablehnend gegenüberstehen, Annette Bening die Tochter hingegen unterstütze. Und eben deswegen soll auch die Ehe der Eltern inzwischen leiden. Beatty und Bening haben diese Berichte nie kommentiert.

Nun dürfte es einen Profii wie Bening allerdings nicht überraschen, dass sie bei der Promotour für gleich zwei Familienfilme auch auf ihr eigenes Familienleben angesprochen wird. Das Dementieren unerwünschter Storys auf dem roten Teppich mag nicht zu den Lieblingsaufgaben eines Stars gehören. Aber mit der Maulkorbtaktik hat das Presseteam in diesem Fall nur für ganz viel zusätzliches Interesse gesorgt.

Schade für Annette Bening - sie hatte nämlich mit "The Kids are all right" (deutscher Kinostart 18.11.2010) und "Mother and Child" zwei tolle Produktionen im Gepäck, die das Gespräch auch verdient hätten.

cfu