Angelina Jolie + Victoria Beckham Das Duell der Mütter

Zwei Super-Moms - zwei Welten: Angelina Jolie und Victoria Beckham haben völlig unterschiedliche Vorstellungen davon, wie sie ihre Kids fit fürs Leben machen

Diese Szene würde Angelina Jolie und Brad Pitt das Gruseln lehren:

An jedem freien Abend versammeln sich die Beckhams vor ihrem Flachbildfernseher, ein kindgerechtes Programm flimmert über den Bildschirm. Gegen Viertel vor sieben schickt Victoria Beckham, 36, einen ersten mahnenden Blick zu Cruz hinüber. Noch hat der Fünfjährige ein paar Minuten Schonfrist, doch Punkt 19 Uhr muss er ins Bett, vorher noch Zähne putzen. Widerspruch zwecklos. Weder Quengeln noch Bocken hilft, Mom bleibt knallhart. "Ich bin fest davon überzeugt, dass Kinder regelmäßige Abläufe brauchen", erklärte sie gerade im Interview mit der britischen Zeitung "Daily Mirror". Deshalb das abendliche Ritual, auch für die älteren Jungs: "Romeo muss um 19.30 Uhr, Brooklyn um 21.30 Uhr im Bett sein." Es folgen jeweils ein paar Kuschelminuten, in denen noch ein bisschen über den Tag gesprochen wird - und dann gute Nacht!

Ein so straffes Programm wäre im Pitt-Jolie-Clan das absolute No-Go. Feste Bettzeiten? Spießig! Und eine Einschränkung des kindlichen Freiheitsdrangs. Im Familienschloss in Frankreich etwa dürfen die sechs Kids nach dem späten Abendessen noch so lange spielen, bis sie müde werden. Zwei bis drei der sechs fest angestellten Nannys bringen die Kleinen dann zu Bett - mal hier, mal da. Weil die Kids häufige Wohnortwechsel gewöhnt sind, übernachten sie, wo sie Lust haben. Manchmal bei den Eltern im großen Familienbett, dann wieder verstreut in den Zimmern der Brüder und Schwestern. Ein cooles Kinderleben, sicher. Doch der unkonventionelle Erziehungsstil hat seine Tücken. "Manchmal geistern die Kinder noch ewig durchs Haus, oder sie sind schon sehr früh wach und toben bei Angelina und Brad im Zimmer herum", berichtete ein Freund der Familie.

Wenn schon nicht auf strenge Regeln, worauf kommt es Sechsfachmutter Angelina Jolie, 35, dann an? "Wir sind sehr miteinander verbunden und reden viel", erläuterte sie gerade im US-Magazin "Parade". Vielfalt statt Ordnung sei ihr wichtig. Maddox plappert am liebsten auf Französisch, Pax redet vietnamesisch dazwischen, die Zwillinge Knox und Vivienne probieren zurzeit die ersten englischen Worte aus. Ein munteres Chaos, ganz wie Angelina Jolie das mag. Allerdings auch ein abgeschottetes Leben. Zwar gibt es einige Freunde, aber vor allem sollten die Kinder füreinander da sein, betont Angelina.

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