Angelina Jolie
© WireImage.com Angelina Jolie

Angelina Jolie Verkürzte Drehzeit

Angelina Jolie hat nach Protesten die Dreharbeiten an ihrem Regiedebut in Bosnien stark verkürzt. Sie will vor Ort jedoch in Gesprächen Missverständnisse ausräumen

Angelina Jolie hat ihren geplanten Aufenthalt in Bosnien stark gekürzt. Wie die Nachrichtenagentur "AFP" berichtet, wird Angelina Jolies Filmcrew entgegen einer Ankündigung nur wenige Tage vor Ort drehen. Erste Szenen für ihr Regiedebut wurden bereits in Abwesenheit des Hollywoodstars in der Hauptstadt Sarajevo gefilmt. Bis Sonntag sollen die Dreharbeiten dort erledigt sein, die Zahl der Schauplätz wurde deutlich von geplanten 17 auf lediglich fünf gekürzt.

Damit reagiert Angelina Jolie vielleicht auf die Probleme, die sich im Vorfeld des Bosniendrehs ergeben hatten. In ihrem Regiedebut erzählt Angelina Jolie die Liebesgeschichte zwischen einem Serben und einer Muslimin zur Zeit des Bosnienkriegs (1992-1995). In Bosnien machten jedoch Gerüchte die Runde, der Film thematisiere die Liebe zwischen einer vergewaltigten Muslimin und ihrem serbischen Vergewaltiger. Daraufhin hatten Opferverbände gegen die Dreharbeiten protestiert. Jolie wurde deshalb kurzfristig die Dreherlaubnis entzogen und erst nach Vorlage des Drehbuchs wieder erteilt.

Die 35-Jährige wird selbst in den nächsten Tagen nach Bosnien reisen und kündigte an, das Gespräch mit den entsprechenden Opferverbänden zu suchen, "um Missverständnisse auszuräumen". Der Großteil der Dreharbeiten zu dem Kriegsdrama findet übrigens in Ungarn statt, wo Angelina Jolie bereits seit Oktober erstmals hinter der Kamera steht.

sst