Angelina Jolie
© Getty Angelina Jolie

Angelina Jolie Unterstützung für Irakmission

Humanitäre Hilfe lag ihr schon immer am Herzen, und auch in Schriftform wird sie immer wieder aktiv: Nun hat Angelina Jolie als Gastautorin einer Zeitung zum Verbleib der US-Truppen im Irak aufgerufen

Ihr humanitäre Engagement hat Angelina Jolie schon oft unter Beweis gestellt - mit Spenden, Besuchen in Krisengebieten und werbewirksamen Auftritten. Nun hat sie einen Brief in der "Washington Post" veröffentlicht, in dem sie sich für den Verbleib der US-Truppen im Irak ausspricht. Darin beschreibt sie, dass sich die Lage der rund zwei Millionen Flüchtlinge innerhalb des Krisenlandes nicht verändert habe - sie lebten im Niemandsland, ohne Strom, Nahrung, Medikamente und sauberes Wasser. Weitere geschätze 2,5 Millionen Flüchtlinge warteten in den Nachbarländern Syrien und Jordanien auf ihre Rückkehr. Der Flüchtlingsstrom sorge auch in diesen Staaten für Spannungen. In so einer Situation sei die Präsenz der US-Truppen dringend notwendig, um eine Verbesserung der Sicherheitslage zu erreichen und humanitäre Hilfsprojekte umsetzen zu können.

Die 32-Jährige war in diesem Jahr bereits selber vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Den US-Befehlshaber im Irak, General David Petraeus, habe sie um Unterstützung, insbesondere in Fragen der Sicherheit, für die Mitarbeiter des UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) im Irak gebeten. Schon seit Jahren ist die Schauspielerin als Botschafterin des UNHCR aktiv. Zur Frage, ob die zusätzliche Truppenstationierung ein Erfolg sei, schrieb sie: "Als ich Soldaten fragte, ob sie so schnell wie möglich nach Hause wollten, sagten sie, sie hätten Heimweh, fühlten aber eine Aufgabe im Irak. Sie haben viele Freunde verloren und wollen Teil eines humanitären Fortschritts sein, den sie jetzt als möglich empfinden."