Angelina Jolie
© Getty Images Angelina Jolie

Angelina Jolie Sind ihre Tränen echt?

Bei der Präsentation für Angelina Jolies neuen Film "Der fremde Sohn" weinte die Schauspielerin - ihre Rolle erinnere sie sehr an ihre verstorbene Mutter

Ist Angelina Jolie nur eine gute Schauspielerin, die einen emotionalen Ausbruch geschickt zu inszenieren weiß, oder waren ihre Tränen echt? Diese Frage beschäftigt jetzt ganz Hollywood.

Bei einer Pressekonferenz für ihren neuen Film "Der fremde Sohn" in London zeigte die 33-Jährige urplötzlich "Schwäche" und weinte vor laufenden Kameras. Ihre Rolle der "Christine Collins" erinnere sie stark an ihre im Januar 2007 verstorbene Mutter Marcheline Bertand. "Marcheline hatte sehr viel gemeinsam mit Christine Collins", vergleicht Angelina unter Tänen. "Sie war wirklich süß und wurde niemals böse. Sie hätte nicht fluchen können, selbst wenn es um ihr Leben gegangen wäre, aber was ihre Kinder betrifft, war sie stets leidenschaftlich."

Fast hätte Angelina die Rolle nicht angenommen: "Als ich das Drehbuch zum ersten Mal laß, konnte ich es nicht aus der Hand legen. Trotzdem sagte ich sofort 'Nein'. Ich wollte der Story nicht zu nahe kommen." Doch dann änderte sie ihre Meinung und entschied, die Rolle anzunehmen. Inspiration dafür konnte sie bei sich zuhause finden. "Der Name meiner Mutter war Marcheline und jeder nannte sie scherzhaft 'Marshmallow', weil sie die sanfteste und behutsamste Frau der Welt war", fährt Angelina Jolie fort. "Ich beziehe mich auf sie, weil sie es war, die Eleganz und Stärke hatte und wusste was richtig war."

Tolle Worte! Dennoch bleibt der fade Beigeschmack, dass Angelina Jolie die Tränen ganz geschickt zur PR des Films eingesetzt haben könnte.

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Angelina Jolie den Tränen nahe

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