Angelina Jolie
© Getty Angelina Jolie

Angelina Jolie Schreib mal wieder

Angelina Jolie hat einen neuen Nebenjob: Sie schreibt als Auslandskorrespondentin einer großen amerikanischen Zeitung über das Flüchtlingselend in Darfur

Bei der Oscarverleihung kam sie nicht vorbei und auch sonst lässt sich Angelina Jolie in Hollywood immer weniger blicken. Weder für Filmprojekte noch auf Partys. Die ganze Jolie-Pit-Familie scheint es sich im neuen Haus in New Orleans recht gemütlich gemacht zu haben.

Doch selbst das kuscheligste Heim könnte die 31-Jährige wahrscheinlich nicht von ihren vielen Auslandseinsätzen für Kinder in Not abhalten. Lieber als Richtung Hollywood reiste sie am Wochenende nach Afrika. Von dort aus ergriff die Schauspielerin und ehrenamtliche Botschafterin des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR) wie schon so oft das Wort, um auf das Elend in der sudanesischen Krisenregion Darfur aufmerksam zu machen. Und erinnerte sich wohl des alten Sprichworts "Die Feder ist mächtiger als das Schwert": Am Mittwoch war in der amerikanischen Zeitung "Washington Post" ein Artikel zu lesen, der als Verfasserin eine Angelina Jolie in Bahai, Chad auswies.

Sie berichtet, dass die Situation der Flüchtlinge inzwischen noch schlechter sei als bei ihrem Besuch im Jahr 2004 und dass man es ihr in diesem Jahr nicht einmal gestatte, die Landesgrenze zu überqueren - jenseits der Grenze sei es einfach zu gefährlich. Daher wurde ihr Bericht in einem grenznahen Camp im Nachbarland Chad verfasst. Angelina Jolie fordert in dem Text insbesondere mehr Aktivität internationaler Gerichte, die die Mörder und ihre Geldgeber bestrafen müsse. "Was die schlechtesten Menschen am meisten fürchten, ist Gerechtigkeit. Genau die sollten wir ihnen geben", schreibt Angelina Jolie.

>> den ganzen Text bei der "Washington Post" lesen