Angelina Jolie
© Getty Images Angelina Jolie

Angelina Jolie Glaubte nicht an wahre Liebe

Angelina Jolie hat über ihre Beziehung zu Brad Pitt, ihre Kinder und ihre wilde Zeit davor gesprochen. Lange glaubte die Schauspielerin nicht daran, sich jemals zu verlieben

Lange Zeit glaubte sie nicht an die wahre Liebe: In einem Interview mit dem Magazin "Elle", das in der Juni-Ausgabe erscheinen wird, hat Angelina Jolie über ihre Beziehung zu Brad Pitt, ihre Kinder und ihre wilden Jahren davor gesprochen.

Der Zeitschrift sagte die 38-Jährige, die sich sonst selten zu Privatem äußert, dass ihre Partnerschaft mit Brad Pitt und ihre Familie sie immer noch überraschen würden. Sie gab zu, dass sie davor lange nicht daran geglaubt habe, sich zu verlieben und den Mann fürs Leben zu finden: "Ich habe nie geglaubt, dass ich Kinder haben würde. Ich habe nie geglaubt, dass ich mich verlieben würde. Ich habe nie geglaubt, dass ich die richtige Person treffen würde", erzählte die Schauspielerin. "Wenn man aus einem zerrütteten Zuhause kommt, findet man sich irgendwie damit ab, dass bestimmte Dinge ein Märchen bleiben", so der Hollywoodstar, der zweimal geschieden ist. "Man sucht einfach nicht danach."

Angelina Jolie: In Brad Pitt hat Angelina Jolie den richtigen Mann und wahre Liebe gefunden.
© Getty ImagesIn Brad Pitt hat Angelina Jolie den richtigen Mann und wahre Liebe gefunden.

Ihre Liebe zu Brad Pitt, mit dem Angelina Jolie seit nunmehr neun Jahren zusammen und seit April 2012 verlobt ist, sei in all den gemeinsamen Jahren gewachsen. Anstatt sich auseinanderzuleben, hätten sie das Gefühl, mehr aneinander interessiert zu sein als je zuvor. Ihre Beziehungsdynamik beschrieb sie "Elle" so: Sie seien zwei Individuen, die sich gegenseitig inspirieren, herausfordern, ergänzen und auf eine schöne Art und Weise in den Wahnsinn treiben würden. Auch dass sie mit dem 50-Jährigen so viel gemeinsam erlebt habe, verbinde sie: "Nach all den Jahren haben wir eine Geschichte. Und wenn man mit jemandem eine Geschichte hat, dann ist man auf eine sehr tiefe, ehrliche Art befreundet." Wenn man viel zusammen durchgemacht habe, schaffe das eine innere Ruhe und eine tiefe Liebe.

Ihre wilde Zeit davor sei vielfach als rebellische Phase missverstanden worden, erzählte die sechsfache Mutter weiter. Als junges, neugieriges Mädchen habe sie einfach nur frei sein wollen. Wenn man sich in ein bestimmtes Leben gepresst fühle, beginne man, sich dagegenzustemmen. "Das kann falsch verstanden werden", fügte die Oscar-Preisträgerin im Gespräch mit "Elle" hinzu. "Aber man ist eigentlich dabei, herauszufinden, wer man ist." Da Angelina Jolie schon als Kind vor der Kamera stand, habe sie bei all den Verpflichtungen oftmals die Befürchtung gehabt, nur ein "halb gelebtes Leben" zu führen. Bereits in jungen Jahren habe sie daher gemerkt, dass ein Leben, in dem man zögere, Angst habe oder nicht sein volles Potenzial ausschöpfe, ein unglückliches Leben sei. "Die einzige Möglichkeit, herauszufinden, ob ich auf dem richtigen Pfad war, war, ehrlich zu mir selbst zu sein - was auch immer das sein mochte. Und da gab es die Tendenz, aus etwas vielleicht Sicherem oder Traditionellem auszubrechen."

Auch wenn gleich drei ihrer Kinder - Vivienne, Pax und Zahara - in kleinen Rollen in Angelina Jolies aktuellem Film "Maleficent - Die dunkle Fee" zu sehen sein werden, so wünsche sie sich doch, diese mögen später etwas anderes machen als ausgerechnet die Schauspielerei. "Nach zwei Tagen waren Brad und ich so gestresst, dass wir es nie wieder machen wollten", scherzte sie. Das Schauspielerpaar habe entschieden, seine Kinder zwar nicht vom Set und vom Filmspaß fernhalten zu wollen. Jolie und Pitt würden das Business aber auch nicht verherrlichen. Shiloh habe sich ausgeklinkt: Sie hatte keine Lust, in dem Gruselmärchen mitzuspielen. "Ich habe sie gefragt, ob sie Aurora spielen will", erzählte Jolie. "Und sie lachte mir ins Gesicht und sagte, sie wäre dann ja eine gehörnte Kreatur." Der Disneyfilm wird am 29. Mai in die Kinos kommen.