Angelina Jolie
© Getty Images Angelina Jolie

Angelina Jolie Dreh in Bosnien in Gefahr

Angelina Jolie wurde für ihr Regiedebüt die Drehgenehmigung in Bosnien entzogen. Opferverbände hatten protestiert, da der Film die Liebesgeschichte zwischen einer Muslimin und ihrem serbischen Vergewaltiger erzählen soll

Gerade hat Angelina Jolie in Ungarn mit den Dreharbeiten zu ihrem Regiedebüt begonnen, schon tauchen die ersten Probleme auf: In Bosnien wurde ihr nach Protesten von Kriegsopfer-Organisationen die Drehgenehmigung entzogen. Eigentlich sollten im November in der Region Sarajevo weitere Szenen gedreht werden.

Der Grund für den Widerruf sind Spekulationen um den Inhalt des noch unbetitelten Kriegsdramas. Gerüchten zufolge soll der Film die Liebesgeschichte zwischen einer Muslimin und ihrem serbischen Vergewaltiger erzählen. Wie die Nachrichtenagentur "dpa" berichtet, erklärte die Organisation "Women - War Victims", dass die Geschichte nicht akzeptabel sei.

Die Drehgenehmigung wurde daraufhin entzogen, da dem ursprünglichen Antrag kein Drehbuch beigelegt war. Vertreter der bosnischen Produktionsfirma des Films dementierten den Inhalt jedoch und haben beim bosnischen Kulturministerium erneut einen Antrag gestellt - dieses Mal mit einem beiliegenden Skript. Jetzt hoffen alle auf eine schnelle Entscheidung.

Hollywoodstar Angelina Jolie hat das Drehbuch für ihr Regiedebut selbst verfasst und zahlreiche bosnische Schauspieler für das Projekt verpflichtet.

sst