Angelina Jolie
© UNHCR/ J. Björgvinsson Angelina Jolie

Angelina Jolie Bei Flüchtlingen in Ecuador

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni besuchte Schauspielerin Angelina Jolie betroffene Familien im südamerikanischen Ecuador. Als Sonderbotschafterin des Hohen Flüchtlingskomissars der UN setzt sie sich schon seit vielen Jahren für Flüchtlinge ein

Angelina Jolie besuchte in ihrer Funktion als Sonderbotschafterin des Hohen Flüchtlingskomissars der Vereinten Nationen seit dem 17. Juni ein Flüchtlingslager im südamerikanischen Ecuador, direkt an der Grenze zu Kolumbien. Dort traf die engagierte Schauspielerin auf Familien, die ihr Zuhause und oft auch Familienangehörige verloren haben. Schon im Vorfeld des Weltflüchtlingstages am 20. Juni filmte Jolie ein 30-sekündiges Video, in dem sie darum bat, die Vertriebenen und andere Opfer der Konflikte der Welt nicht zu vergessen.

Jolie berichtet, dass sie vor acht Jahren bereits schon einmal im Amazonasgebiet war - damals habe die Zahl der registrierten Flüchtlinge bei 300 gelegen. Inzwischen sei diese Zahl auf mehr als 50.000 angestiegen, aus zwei Gründen. Einer davon sei der sich verstärkende Konlikt in Kolumbien. Der andere sei die engagierte Arbeit der Flüchtlingshelfer, die sich weit in den Dschungel vorwagen, um Flüchtlinge zu treffen. In Ecuador traf sie nun vor den Kameras zum einen eine Mutter von zwölf Kindern wieder und verbrachte Zeit mit der Familie. In einem anderen Video unterhält sie sich mit einer ebenfalls aus Kolumbien geflohenen Hebamme über deren Erfahrungen.

Im Anschluss reiste Jolie weiter nach Haiti, wo sie sich mit UN-Mitarbeitern und einheimischen beamten traf, um über die Situation von seit dem Erdbeben heimatlosen Kindern zu sprechen.

Angelina Jolie arbeitet seit 2001 mit dem Flüchtlings-Kommissariat der UN zusammen und besuchte in dieser Funktion schon unzählige Lager in aller Welt. Sie sprach Videobotschaften und berichtete in eigenen Artikeln in renommierten Zeitungen vom Elend der Kriegsopfer, die ihr so sehr am Herzen liegen.

Angelina Jolie besucht Flüchtlinge in Ecuador und fühlt sich unter den Kindern sofort heimisch. Kein Wunder: Sie hat daheim ja selbst sechs Racker.
© UNHCR / J. BjörgvinssonAngelina Jolie besucht Flüchtlinge in Ecuador und fühlt sich unter den Kindern sofort heimisch. Kein Wunder: Sie hat daheim ja selbst sechs Racker.

cfu