Angelina Jolie

Tadel aus Thailand

Als "Botschafterin des guten Willens" reiste Angelina Jolie in ein Flüchtlingslager nach Thailand. Doch damit hat sie jetzt den Zorn der thailändischen Behörden auf sich gezogen

Angelina Jolie

Supermama mit Sexappeal

Oktober 2013: Der frühere olympische Langstreckenläufer und Kriegsheld Louie Zamperini ist die Inspiration für Angelina Jolies zweite Regiearbeit "Unbroken". Der Film erzählt Zamperinis Überlebensdrama im Zweiten Weltkrieg, als der Pilot nach einem Flugzeugabsturz 47 Tage auf einem Floß im Pazifik trieb, bevor er von Japanern gefangen genommen wurde.
4. September 2013  Angelina Jolie ist im Flughafen von Los Angeles mit allen Kindern auf dem Weg zum Flieger nach Sydney.
Mai 2013: Eine Nachricht die bewegt:  Angelina Jolie ließ sich beide Brüste operativ entfernen, um das Brustkrebsrisiko zu verringern. Ihre Mutter Marcheline Bertrand starb 2007 im Alter von 56 Jahren an Krebs.
März 2013: Als Botschafterin des Menschrechts unterwegs.   Angelina Jolie besucht gemeinsam mit dem britischen Außenminister William Hague ein Flüchtlingscamp im Kongo.

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hat Anfang Februar als "Botschafterin des guten Willens" für die Organisation "UNHCR" das nordthailändische Auffanglager "Ban Mai Nai Soi" besucht. Hier leben rund 18.000 Flüchtlinge aus dem nur drei Kilometer entfernten Birma. Diese dürfen das Camp jedoch nicht verlassen, nicht arbeiten gehen oder eine Schule besuchen.

Ein unhaltbarer Zustand für Angelina Jolie. In einer Erklärung forderte sie die thailändische Regierung auf, nach Wegen zu suchen, die Flüchtlinge arbeiten und ein unabhängiges Leben führen zu lassen, da diese auf absehbare Zeit nicht in ihre Heimat zurückkehren könnten. "Ich war tief betrübt, eine 21-jährige Frau zu treffen, die bereits in dem Lager geboren wurde, dieses niemals verlassen hat und nun ihr eigenes Kind dort großzieht", wird die Schauspielerin vom "US"-Magazin zitiert.

Zudem forderte Angelina Jolie die Behörden auf, weiterhin Flüchtlinge aufzunehmen und diese nicht wieder in das krisengeschüttelte Birma abzuschieben. Die thailändische Regierung betrachtet die Birmanesen jedoch als Wirtschafts-Flüchtlinge, denen man keinen Schutz bieten muss. Das Außenministerium monierte zudem, dass es Angelina und gar nicht erlaubt gewesen sei, das Flüchtlingslager zu besuchen. "Die thailändische Regierung wird einen maßregelnden Brief an die Organisation 'UNHCR' schicken und hinterfragen, warum sie Angelina Jolie und den Besuch im Camp gestattet haben", zitiert die Nachrichtenagentur "AFP" den Staatssekretär des Außenministeriums Virasakdi Futrakul.

, Sprecherin der "UNHCR", wiegelt die Vorwürfe ab und sagte, dass das Paar eine Genehmigung des Innenministeriums besaß. Von Angelina Jolie und Brad Pitt gibt es bislang keine Äußerung zu den Vorfällen.

jgl

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