Angelina + Brad Karneval in Venedig

Nun spielen Angelina Jolie und Brad Pitt mit der neugierigen Paparazzi-Schar: In Venedig ließen sie sich mit dem angeblich so verhassten Opa Jon Voight und mit einem rätselhaften Kind ablichten

Alles nur für die Paparazzi arrangiert - den Vorwurf hören Angelina Jolie und Brad Pitt derzeit häufig, wenn sie sich in Venedig beim Familienausflug fotografieren lassen. Doch es wirkt, als dreht das meistverfolgte Paar der Welt den Spieß nun einfach um. Am Donnerstag schon sah man ein Kind auf dem Arm von Brad Pitt, über das die Klatschbloggerszene sich seitdem den Mund zerreißt: Ist es etwa Shiloh mit dunkleren Haaren? Ist es das erste gute Foto von dem kleinen Knox? Fest steht, dass das Kind Brad Pitt wie aus dem Gesicht geschnitten ist - das eint die beiden in Frage kommenden Geschwister allerdings.

Für einen Eineinhalbjährigen wirkt das Kind zu groß - das spricht gegen Knox. Shiloh kennen wir nur mit strohblonden Haaren und Zahnlücke - die man bei dem am Daumen nuckelnden Kind so leider nicht erkennen kann. Eigentlich ist es ein großer Witz: Da verfolgen die Paparazzi eine der meistfotografierten Familien der Welt, und wissen dann trotzdem nicht, wen sie vor der Linse haben.

Und als ob das noch nicht genug Gesprächsstoff wäre, kommt am Wochenende auch noch Jon Voight auf Familienbesuch vorbei. Der Vater von Angelina Jolie, mit dem sie vor Jahren im Streit über eine Bemerkung von ihm auseinanderging und der seitdem immer mal wieder in die Interviewmikrofone jammern durfte, wie gerne er wieder Kontakt hätte.

Als rachsüchtiges Biest wurde Jolie von der Presse dann gerne dargestellt, die ihrem Vater seine süßen kleinen Enkel und denen den Opa vorenthält. Dass das nicht mehr ganz der aktuelle Stand der Dinge sein kann, zeigen Jolie und Pitt jetzt mit den eher entspannt wirkenden Bildern aus der Lagunenstadt, von Familienfehde keine Spur. Noch ein Wink in Richtung Medien, dass sie vielleicht gar nicht so viel über das Promi-Paar wissen, wie sie immer selber denken.

Eine Inszenierung, natürlich. Aber mit Augenzwinkern und großer Souveränität. Da kann man nur den Hut ziehen. Und auf den nächsten Akt gespannt sein.