Amy Winehouse
© Getty Amy Winehouse

Amy Winehouse Ach Amy ...

Droht nun der Totalabsturz? Bei dem ersten Konzert ihrer Tour sorgte Amy Winehouse für eine große Fanflucht. Ihr Tourmanager machte sich gleich mit auf den Weg

Kürzlich überraschte uns Amy Winehouse mit der Äußerung, sie sei "viel zu beschäftigt", um Zeit für eine Drogensucht zu haben. Ob sie diese Aussage vielleicht noch einmal überdenken möchte? Bei dem ersten Auftritt ihrer 17-tägigen Großbritannientour in Birmingham sah die Sache laut Berichten der britischen Tageszeitung "The Sun" nämlich ganz anders aus: Stark alkoholisiert und offenbar auch unter dem Einfluss von Drogen wankte die Soulsängerin über die Bühne, lief gegen einen Gitarrenständer und konnte kaum einen ihrer Songs zu Ende bringen. "Es war eine grauenhafte Vorstellung", so ein Winehouse-Fan gegenüber der Zeitung - und lieferte damit die Begründung dafür, warum manch einer das Konzert vorzeitig verließ und sein Geld zurück verlangte.

Eine weitere logische Konsequenz des Totaldesasters: Protestrufe der Konzertbesucher. Amy pfefferte zurück: "Für alle, die da buhen: Wartet nur ab, bis mein Mann aus dem Knast kommt!" Genau da scheint auch der Knackpunkt bei allen anderen Negativereignissen der letzten Tage zu liegen. Seit Amys Eheman Blake Fielder-Civil wegen Verschwörung und Behinderung der Justiz in Untersuchungshaft sitzt, sieht man sie Sängerin nur noch tränenverschmiert in der Öffentlichkeit - zur Sorge ihrer Eltern. Anfang der Woche wählten sie sogar den Notruf, weil sie den Kontakt zu ihrer Tochter verloren hatten und befürchteten, sie hätte sich etwas angetan.

Eindeutig zu viel Negativpresse für Amys Tourmanager Thom Stone: Er machte sich aus dem Staub. Laut der "The Sun" habe es maßgeblich daran gelegen, dass die Arbeit mit der Soul-Sängerin gesundheitsgefährdend gewesen sei. Im Tourbus sei er unfreilig Heroin-Schwaden ausgesetzt geworden, die ihm nachhaltig geschadet hätten.